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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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Der Admiral schaute ihn einen Augenblick aufmerksam an undschien den in der Frage enthaltenen Wink wohlgefällig aufzu-nehmen.

Könnt Ihr reiten?" fragte Sir Gervaise lächelnd.Ich hättezwar ein halbes Dutzend Junker mit mir an's Land bringen können;aber erstens zweifelte ich, ob ei» Pferd zu haben sein würdevon einer Chaise ist ja ohnedem gar nicht die Rede und dannfürchtete ich noch überdieß, die jungen Herren möchten zu Noß nurSchimpf und Schande davon tragen."

Das ist wohl nur Euer Scherz, Sir Gervaise," antworteteWychccombe;wenigstens mußte der ein sonderbarer Nirginier sein,der sich nicht auf's Reiten verstünde!"

Und würde Blncwater sagen ein sonderbarer Englän-der noch nebenbei! Und dennoch sehe ich ihn niemals mit ausge-sprciztcn Beinen zu Pferde fitzen, ohne daß ich wünschte, sein Roßwäre eine Lccsegelspiere und würde gerade gegen den Wind aus-lanfen. Wir Seeleute bilden uns ein, wir könnten reiten, Mr.Wychccombe, ungefähr gerade so, wie die Marincsoldaten etwa mitden Toppkreuzhölzern an unseren Fockmasten umzuspringen zu kön-ne» wähnen. Ist wohl bis aus das nächste Postamt, das einetägliche Eilpost abscndet, ein Pferd zu bekommen?"

Ja wohl, Sir Gervaise," gab Sir Wycherly zur Antwort.

Da ist Dicks Nenner ein besseres Pferd ist in ganz Eng-land nicht aufzntreiben; für die Bereitwilligkeit meines jungenNamensvetters, die Geschwindigkeit des Thiercs auf die Probe zustellen, will ich zur Noth noch selbst cinstehcn. Der Bote vonWychccombe hat uns bereits verlassen und geht erst in vierund-zwauzig Stunden wieder ab; wenn aber der Lieutenant die Bestietüchtig vorwärts treibt, so kann er die Landstraße noch zeitig genugerreichen, um mit der großen Londoner Post zusammenzutreffen,welche gegen Mittag durch den nächsten Marktflecken kommt. ZehnMeilen hin und wieder zurück die wird Mr. Wychccombe im