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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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Nachdem der Unbekannte zu sprechen aufgchört hatte, erhobsich Dritten mit auffallender Ehrerbietung, entblößte sein Hauptund machte eine tiefe Verbeugung, so daß der obere Thcil seinesKörpers mit dem untern beinahe einen rechten Winkel bildete.

Wenn mein Gcdachtniß mich nicht irre führt, so glaube ichdie Ehre zu haben, den Contreadmiral Bluewater in eigener Personvor mir zu sehen; ich diente als Bootsmann auf dem Mcdway,während er die Chloc kommandirtc, und wenn er sich in den letz-ten fünfundzwanzig Jahren nicht mehr verändert hat, als ichfür wahrscheinlich halte, so muß er sich jetzt auf diesem Hügelbefinden."

Euer Gcdächtuiß ist nicht sonderlich treu, Mr. Dntton, undEuer Hügel trägt auf seinem Gipfel einen in jeder Beziehung ge-ringeren Mann, als Admiral Bluewater ist. Man sagt ja, daßMann und Frau wenn durch längeres Zusammenleben gleicheDcukungSwcisc und gleiche Neigungen sich erzeugen, und wenn die-selben Dinge gemeinschaftliche Gegenstände der Liebe oder des Hassesauf beiden Seiten werden allmählig auch eine gewisse äußereAehnlichkcit annchmen und darum mag cs wohl sein, daß ichaus demselben Grunde Bluewater ähnlich geworden bin; meint Ihrnicht auch, Atwood? UcbrigcnS ist es heute das erste Mal, daßich diese Behauptung aussprcchcn hörte. Mit Eurer ErlaubnisSir, ich bin Sir Gervaise Oakes selber."

Duttons Verbeugung wurde nun noch viel tiefer als zuvor,und auch der junge Wychecombe nahm seinen Hut ab, Sir Wy-cherly aber stand auf und stellte sich dem Admiral unter den herz-lichsten Begrüßungen vor, wobei er nicht unterließ, ihn und alleseine Offiziere gastfreundlich aus sein Schloß einznladen.

Nun das heiße ich einmal eine offene, herzliche Einladung,ganz nach der guten alten englischen Sitte!" rief der Admiral,nachdem er die Begrüßung des Baronets erwiedcrt und ihm fürsein Anerbieten herzlich gedankt hatte.Da nehmt zum Beispiel