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das dritte Schiff vom westlichen Flügel an gerechnet — da werdetIhr am Fockmast ein Stückchen Tuch gewahren, das Euch verkün-det, daß sich ein Viccadmiral am Bord desselben befindet."
„Wahrhaftig, Ihr habt recht!" riefWychecombe, der für Alles,was seinen Stand berührte, enthusiastisch eingenommen war; „cs istein Viccadmiral von der rothcn Flagge, und demnach der Nächstezum wirklichen Admiral. Das muß SirDigby Downe's Flotte sein!"
„Nein, junger Herr," erwiedertc der Fremde, der an desAndern Blicke bemerkte, daß dieser eine indirekte Frage an ihn zurichten beabsichtigt hatte; „es ist das südliche Geschwader. DieViceadmirälsflagge, die Ihr seht, gehört Sir Gervaisc Oakes, undam Bord jenes Schiffes mit der Flagge am Bcsanmast befindet sichAdmiral Blu/water."
„Die beiden Offiziere sind immer beisammen, SirWycherly,"fügte der junge Mann erläuternd bei. „So oft wir Sir Gervaise'sNamen hören, dürfen wir darauf zählen, daß der von Blucwatergewiß daneben stehen wird. Eine solche Freundschaft im Diensteist wahrlich ein herrlicher Anblick."
„Wohl ziemt's den Beiden, Mr. Wychecombe, daß sie sichjederzeit neben einander sehen lassen," erwiedertc der Unbekannte,nicht ohne einige Bewegung zu verrathcn. „Oakes und Blucwaterwaren Beide unter dem alten Breasthook zu gleicher Zeit als Kadetenausdcr Mccrmaid, und nachdem der Erste als Lieutenant ausden Squidversetzt worden, folgte ihm der Letztere als Kadet eben dahin. Oakeswar erster und Blucwater dritter Lieutenant auf dem Briton, undsie bestanden damals mit einander jenen berühmten Kampf mit denspanischen Fregatten. Für die Tapferkeit, welche er damals bewiesen,wurde Oakes mit dem Kommando einer Schaluppe belohnt, wohinihn sein Freund als erster Lieutenant begleitete. Das Jahr darauffügte cs das Glück, daß sie ein Schiff eroberten, das weit bedeu-tender als ihr eigenes war, und jetzt zum ersten Male währendihrer ganzen Dienstzeit mußten sich die beiden Freunde trennen: