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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
Entstehung
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Der Fremde betrachtete Sir Wycherly einen Augenblick mitvieler Aufmerksamkeit, musterte dann mit raschem Blick den Reit-knecht mit seinem Pony, und wandte sich hierauf zu Tom Wyche-combe, dem Lieutenant nnd dem Quartiermeistcr. Er war, wie esschien, gewöhnt, mit scharfem, schnell aussassendem Blicke sich um-zusehen, nnd hatte sich bereits, vielleicht mit einziger AusnahmeTom Wychecombe's, ein Charakterbild von der ganzen Gruppeentworfen; ja selbst von diesem war eine ziemlich schlimme Vermu-thnng in seinem Geiste aufgcstiegen. Aus Sir Wycherly machteer augenblicklich den Squire der nächst gelegenen Besitzung; Dut-tons Stand war ihm keinen Augenblick räthselhaft, denn er erkanntein ihm sogleich einen heruntergekommenen Quartiermeistcr, der jetztdie Aussicht auf dem Signalpostcn zu führen hatte, und Wychecombemußte, nach seinem Anzug und seiner ganzen Miene zu schließen,nothwcndig ein Schiffslieutenant in königlichen Diensten sein. TomWychecombe erschien ihm mit vieler Wahrscheinlichkeit als Sohnund Erbe des Gutsherrn, da Beide gleichermaßen Trauerkleidungtrugen; doch war ihm alsbald völlig klar, daß zwischen ihnen auchnicht die geringste Familienähnlichkeit bestehe.

Der Fremde verbeugte sich höflich, wie ein Mann, der eineArtigkeit anzuerkcnnen weiß, und nahm ohne weitere Umstände denangcbotenen Sitz neben Sir Wycherly ein.

Wir nrnffen den Jungen mit uns auf die See hinausnchmen,Sir," begann er auf's Neue,das wird ihn schon von seiner Suchtkuriren, und ich wette, daß er dann nicht mehr an so kitzlichen Stellennach Blumen suchen wird. Seine Majestät bedarf in diesem Kriegealler seiner Diener, nnd ich wollte schwören, junger Herr, daß Ihrnicht gar zu lange hier am Ufer unter den Mädchen verweilt habt."

Nur so lange, als die Heilung einer ziemlich scharfen Wundeerforderte, die ich beim Entern einesLuggers an der gegenüberliegendenKüste davontrug," antwortete Wychecombe mit geziemender Beschei-denheit, doch nicht ohne das gehörige Feuer und Selbstvertrauen.