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war, und dieser Umstand war es, der ihm zu seiner großen Erleich-terung die gewünschte Gelegenheit gewahrte, die Aufmerksamkeitseiner Gefährten auf denselben Gegenstand hinzulcnkcn.
„Seht, seht, Sir Wvcherly — da schaut 'mal, Mr. Wyche-combe," rief er eifrig und deutete nach dem fernen Segel, „dortist ein königliches Schiff nach unserer Rhede im Anzug oder ichmüßte mich sehr schlecht auf die Stellung des großen Obcrbram-segels bei einem Linienschiffe verstehen. Für ein so luftiges Segelist's traun ein tüchtiges Stück Tuch, Herr Lieutenant."
„Es ist das Oberbramsegel von einem Zweidecker, MeisterDutton, erwiederte der junge Seemann; „und jetzt, da das Schiffseitwärts schwenkt, könnt Ihr auch Fock- und Hauptmast deutlicherkennen."
„Nun," bemerkte Sir Wvcherly in resignirtcm Tone, „ich habedoch schon meine achtzig Jahre an dieser Küste verlebt, und bindoch mein ganzes Leben lang noch nie im Stande gewesen, ein Vor-bram von einem Bramkreuzscgel *) oder das Kreuzstengen- vonStengenkrcuzstag **) zu unterscheiden. Für mich ist dicß das kon-fuseste Zeug, das ich mir nur zu denken vermag, und ich kann wahr-haftig nicht begreifen, wie Ihr an jenem Segel da drüben, das ichauch ganz deutlich vor Augen sehe, erkennen wollt, daß es dasgroße Oberbramsegcl und nicht vielmehr der Klüver***) sei."
Dutton und der Lieutenant sahen sich lächelnd an. Sir Wy-cherly's Einfalt war übrigens von einer solchen Wahrheit und Na-türlichkeit durchdrungen, daß wohl schwerlich Jemand ans denGedanken kommen konnte, sich über den alten Baronet lustig machen
*) Beides sind Bramsegel, ersteres am Fock-, letzteres am Besanmaft.
") Stag ist überhaupt ein Tau. wodurch jeder Mast und jede Stenge ihre Be-festigung nach vorn erhält. Kreuzstengcn- und Stengenkreuzstag, sind die beidenStags, welche, ersteres das obere, letzteres das untere Ende der Kreuzstcngc mit demgroßen Mast verbinden.
"*) Ist ein starker Beweis von des Baronets Unwissenheit,-denn daS erstgenannteSegel ist vier-, das Klüversegel dagegen nur dreieckig. D. U.