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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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überhaupt in seinem ganzen Anzuge eine Reinlichkeit, eine Accuratesse,welche vermuthen ließ, daß wohl eine zweite Person, die mit solchenDingen vertrauter sein mochte, als man dicß bei einem Manne vonseinen Gewohnheiten erwarten konnte die Sorge für seine Gar-derobe übernommen haben mußte. In dieser Hinsicht war seineäußere Erscheinung in der That untadelhaft, und cs lag in seinemganzen Wesen ein gewisses Etwas, welches verrieth, daß die Natur,vielleicht auch die Erziehung, den Mann zu etwas Besserem be-stimmt hatte, als er nun in Wirklichkeit zu sein schien.

Dutton befand sich schon um diese frühe Stunde auf seinemPosten, um den Moment abzuwarten, wo der Nebelschleier, der dieSee verhüllte, sich lüsten würde, um sich dann zu überzeugen, obnicht etwa ein Segel zu erblicken sei, das irgend eine seiner einfachenDicnstverrichtnngen nöthig mache» könnte. Daß noch irgend Jemandauf der Landspitze in seiner Nähe sein mußte, erhellte aus seinenöfteren gelegentlichen Anreden doch war außer ihm sonst Nie-mand zu sehen. Der Richtung der Töne nach zu schließen, hätteman glauben sollen, jene zweite Person müsse sich oben auf derHöhe, etwa hundert Fuß von dem Sitze des Meisters entfernt, aufdem Kamm der Klippe befinden.

Ei, ei, Mr. Wychccombe," rief Dutton in warnendem Tone,vergeht nur nie den Seemannsspruch: ,eine Hand dem König, dieandere dir selbstDie Klippen da haben gar kitzliche Stellen, undan einem Seefahrer, wie Ihr, erscheint es in der That etwas un-natürlich, wenn er eine solche Passion für Blumen an den Taglegt, daß er sich nicht scheut, eines Sträußchens wegen seinenHals zu riskiren."

O, fürchtet nichts für mich, Mr. Dutton," antwortete einevolle, männliche Stimme, welche, man hätte darauf schwörenmögen, von einem Jünglinge herrühren müßte;für mich brauchtIhr nichts zu fürchten; wir Seeleute sind ja daran gewöhnt, infreier Luft zu hängen."