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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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Besitzers sein Recht auf die Baronie geltend machen wollte, warennur sehr wenige Schwierigkeiten zu erwarten, da erstens einmal keinzweiter Mitbewerber vorhanden war, und ferner die Kronbcamtenbei der Prüfung von Ansprüchen auf Titel, welche keine besonderenpolitischen Privilegien mit sich brachten, nicht sonderlich streng zuverfahren pflegten.

Trotzdem war er weit entfernt, einem solchen Plane Gehör zugeben. Nach seiner Ansicht mußten bei der Mychecombesichen Herr-schaft dieselben Grundsätze, wie sie in andern ähnlichen Fällen gül-tig waren, in Anwendung gebracht werden, und wenn er auch demWortlaute des Gesetzes, so weit es nämlich die Ausschließung desHalbblutes von der Erbschaft betraf, mit der ganzen Ergebenheiteines englischen Advokaten anhing, so sah und fühlte er dennoch,daß Wychccombc in Ermanglung direkter Nachkommenschaft auf dieKinder von Sir Michaels zweitem Sohne übergehen mußte, undzwar aus dem einfachen Grund, weil sie ebensogut als sein BruderWychcrly und er selbst von dem ersten Ahn, der einst die Baronieerworben, ihre Abstammung herlcitetcn. Wären Abkömmlinge einerweiblichen Linie dabei in's Spiel gekommen, dann allerdings hätte>cinc Meinung ganz anders gelautet; so aber blieb ja nur die Wahlzwischen einem Hcimfalle der Lehcnschaft oder einem Testamente zuGunsten von einem lllius nullius oder gar von einem Abkömmlingeines Solchen, und unter den genannten Umständen gab er nochimmer dem Halbblnte entschieden den Vorrang. Vor seinem juri-dischen Blicke galt Gesetzmäßigkeit vor Allem, trotzdem, daß erselbst keinen Anstand genommen, sieben unrechtmäßige Kinder in dieWelt zu setzen, denn dicß war accnrat die-Zahl, welche Martha,wie das Gerücht wissen wollte, ihm geboren hatte, wenn schon nurnoch drei davon am Leben waren.

Nachdem er so eine Zeit lang nachgcsonncn, nahm er zuerst,um sich für die Gelegenheit zu stärken, einen Schluck von seinemElixir,. und wandte sich dann mit mehr Ernst, als er in dem bis-

Die beiden Admirale. 2