Burschen Unrecht thust. klno komuio seulv — ohne Einkommen,ist doch wahrlich eine höchst hilflose Person."
„Ei was, ich wollte doch, er hätte gehcirathct. Was würdees denn mir verschlagen haben, wenn er anch ein Dutzend Wittwenhinterlasscn hätte?"
„Ei, cs würde jedenfalls einige widrige Fragen wegen desWitthums zn lösen gegeben haben; und wenn jede vollends einenSohn hinterlasscn hätte, so wäre dein Titel und Bcfitzthum dochwahrlich schlimmer daran gewesen, als gegenwärtig — ohne Witt-wen oder gesetzmäßige Kinder."
„Ach, ich hätte jedenfalls alles Andere dem jetzigen Zustandohne Erben vorgczogcn. Ich glaube, ich bin der erste Baro-net von Wychecombe, der sich gcnöthigt sieht, ein Testamentzu machen."
„Mag wohl sein," antwortete sein Bruder trocken; „ich kannmich wenigstens nicht erinnern, daß ich auf diesem Wege von deinemVorgänger irgend Etwas bekommen hätte; auch Charles und Gre-gory fuhren um kein Haar besser. Doch ist das keineswegs einVorwurf gegen Dich, Wychcrly, denn du hast jederzeit wie einVater an uns Allen gehandelt."
„Eine Banknote zn unterzeichnen — da mache ich mir garnichts draus; aber ein Testament — das hat in meinen Augen einenhöchst irreligiösen Anschein. — Gleichwohl gibt es eine MengeWychecombc's in England; sollten denn nicht Einige derselben zuunserer Familie gehören? Man sagt ja, ein Vetter im hundertstenGrade tauge eben so gut zum Erben, als ein erstgeborner Sohn."
„In Ermangelung näherer Verwandtschaft — ja. Wir habenaber keinen Vollblntvctter, selbst nicht im hundertsten Grade."
„Da sind zum Beispiel die Wychecombos von Sorrey, Bru-der Thomas —?"
„Stammen von einem Bastard des zweiten Baronets ab, undgehören sammt und sonders nicht aus unseren Stammbaum."