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Weder der Flecken Wychecombe, noch die nahegclegenc Land-spitze oder die angrenzende Rhede waren Orte von sonderlicherBedeutung, denn weit größere, günstiger gelegene Weiler, Dörferund Städtchen waren ringsum in diesem schönen Theile von Englandaufzuzählen; die Nachbarschaft barg für die ankommcnden und ab-gehcnden Schiffe viel bessere Ankerplätze und Buchten, und unterden Signalstationcn dieser Küste waren wohl mehrere weit wichtiger,als die obengenannte. Nichtsdestoweniger war die Rhede, so oftWindstillen oder widrige Stürme dieß nöthig machten, fortwährendmit Schiffen angefüllt, der Weiler wurde öfter besucht und bot,wie die meisten englischen Flecken, seine Annehmlichkeiten und man-nigfachen Natnrschönheitcn; Schloß und Park von Wychecombeendlich ermangelten durchaus nicht ihrer eigenthümlichcn Ansprücheauf Großartigkeit und ländliche Pracht.
Vor hundert Jahren war ein englischer Baronct, besonderseiner von umw 1611, eine weit wichtigere Person, als dieß wohlheutiges Tags der Fall ist, und ein jährliches Einkommen von4000 Pfund war, was auch Blackstone oder die Rangtabellcn da-gegen sagen mögen, vornehmlich wenn die Rente nicht nur ausbloßem Pachtzinse bestand—fast eben so bedeutend und verschafftebeinahe oder auch ganz denselben Einfluß auf die nähere Umgebung,als der dreifache Betrag jener Summe in gegenwärtiger Zeit zugewähren im Stande ist. Neben dem aber genoß Sir Wycherlyeines weitern Vorthcils, der smio 1745 von viel größerer Be-deutung und damals auch weit allgemeiner als jetzt verbreitet war.Aus fünfzehn Meilen im Umkreis war nirgends ein Nebenbuhlerfür ihn zu finden: der ihm zunächst wohnende Gutsbesitzer war einEdelmann, der als einer von des Königs Lieblingen am Hofe lebte,und dessen Rang und Vermögen jeden Gedanken an eine Mitbe-werbung außer Frage stellten, so daß sich der Baronct ganz nachBelieben und völlig ungestört der Huldigung der Umgegend er-freuen konnte.