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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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lichkeit nach existirte, da selbst damals unter den tausend Siegen, diesie erfocht, auch manche tüchtige Niederlage aufgezählt werden konnte.

Von der Zeit an, da die Kolonisten vermöge ihrer Anzahl zurUnterstützung in diesen Seekriegen beigezogen werden konnten, bisherab auf die Periode der Trennung hatten die Amerikaner ihrenvollen Antheil an den Heldenthaten der brittischen Seetruppen ge-nommen. Der Adel in den Kolonien suchte gerne und begierig seineSöhne in der königlichen Marine nnterzubringen, und sogar nochim neunzehnten Jahrhundert blieb in der englischen Flotte mancherFlaggenoffizier aufzuzählen, dessen Ahnen ursprünglich in Amerikazu suchen waren.

Ein vielgcstaltetcs Leben, das uns abwechslnngswcise mit einerAnzahl von Personen des verschiedensten Ranges, Standes undCharakters in Berührung brachte ein Leben, so wunderbar, wiedas Schicksal es nur je dem Menschen zutheilcn kann, führte unsauch im Verlause der Zeiten mit nicht weniger als acht englischenAdmiralen von amerikanischer Abkunft zusammen; gleichwohl wolltees uns noch niemals gelingen, auch nur einen einzigen Landsmannzu treffen, der von seiner eigenen Regierung mit diesem Range be-kleidet gewesen wäre. Ein Engländer, der früher in seinem vater-ländischen Sceministerium die höchste Stelle eingenommen hatte,bemerkte eines Tages gegen uns: der einzige Mann in der ganzenbrittischen Marine, dem er mit vollem Vertrauen ein wichtigesKommando übertragen würde, sei eben einer jener transatlantischenAdmirale, und dabei kam uns denn unwillkürlich der Gedanke, jenerausgezeichnete Seeoffizier möchte wohl sehr gut daran gcthanhaben, daß er sein natürliches Vaterland mit dem von ihm selbsterwählten vertauschte und letzterem seine Dienste widmete, daer im andern Falle recht wohl ein halbes Jahrhundert im Diensteseines Geburtslandes hätte zubringen und endlich zu guter Letzt, imgünstigsten Falle, den Rang eines Obristen in der Landarmee alsBelohnung hiefür erhalten können! Wie lange diese schreiende

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