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stellnngen herabzulaffen; fest, unbeweglich und stumm stand er aufdem Fleck, wohin es seinen Anklägern gefallen hatte, ihn zu stellen.
„Und was ist euer Begehr?" sagte nach langer Panse der Ro-ver, mit einer Stimme, die trotz seiner unerschütterlichen Nervendie innere Bewegung nicht verbergen konnte. „Was verlangt ihr?"
„Das Leben der Verräther!"
„Ich verstehe euch; geht; es sei euch überlassen."
Wie vorbereitend auch die Schreckensscenc, die der Jünglingeben erlebt hatte, wie groß auch seine heldenmüthige Lebensverach-tnng im Kampfe sein mochte, so wurde dennoch sein ganzes We-sen von dem langsam und feierlich ausgesprochenen Urtheile sei-nes Richters, das ihn einem schnellen und schmachvolle» Todepreisgab, bis zur Bewußtlosigkeit erschüttert. Zurück zum Her-zen strömte all' sein Blut, und die betäubende Empfindung inseinem Hirn drohte, seine Vernunft zum Wanken zu bringen.Allein der Stoß ging im Augenblick vorüber, und ließ ihn in sei-ner bisherigen aufrechten, stolzen und festen Haltung, so daß einmenschliches Auge wenigstens keine Zeichen sterblicher Schwächeau ihm hätte entdecken können, als er mit bewunderungswürdiggehaltener Stimme Folgendes sprach:
„Für mich verlangeich nichts. Ich weiß, die Gesetze, die Sicsich selbst vorgeschriebe» haben, verurtheilen mich zu einem elendenTode; doch diese Treuen, die mir mit blindem Vertrauen folgten,für sie fordere, ersuche, bitte, ja flehe ich Gnade von Ihnen; siewußten nicht, was sie thaten, und - .. ."
„An Diese hier wenden Sie sich!" sagte der Rover, mit ab-gewendetem Gesicht ans den Hansen zeigend, der den Bittendenumzingelte: „Diese sind Ihre Richter, und sie allein können Gnadeschenken."
Heftiger, fast unbesiegbarer Ekel sprach sich in dem Wesen desJünglings ans; allein eine Kraftanstrengung, und er überwand ihn.
„So will ich denn," fuhr er fort, indem er sich zu der Mannschaft