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8 (1853) Der rothe Freibeuter : ein Seegemälde
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obgleich von einer Bande bedrängt, die an Wuth und Muth derscinigen nicht nachstand; doch jetzt in der schreckenvollen Krisewurde eine Stimme mitten im Gemetzel laut, die ihm durch jede Nervedröhnte, ja selbst die Gemüther seiner Leute mit Entsetzen erfüllte.

Platz gemacht, ihr da, Platz gemacht!" erscholl der tiefe, volleHerrscherton,macht Platz und mir gefolgt; keine andere Handals die meine soll jene prahlerische Flagge streichen!"

Bleibt getreu, meine Leute!" schrie Wilder seinerseits. WildesGerufe, Schwure, Fluche und Gestöhn bildeten die gräßliche Be-gleitung dieses heißen Handgemenges, das indessen viel zu heftigwar, »m anhaltend sein zu können. Mit tödtlichem Schmerz sahWilder, wie seine Handvoll Truppen vor den unwidersteblich ein-dringenden Massen nach allen Seiten zerstob; und zu wiederholtenMalen brachte er sie durch seinen Ruf wieder zusammen, oderbefeuerte ihren ersterbenden Muth durch sein Beispiel.

So fiel Freund nach Freund vor seinen Füßen, bis er sich anden äußersten Rand des Verdeckes getrieben sah. Hier gelang esihm nochmals, eine kleine Rotte zu sammeln, die gegen mehrerewuthende Angriffe Stand hielt."

Ha!" kreischte eine Stimme, die er wohl kannte;Tod allenVerräthern! Spießt den Spion gleich einem Hund! Eingehanen,Jungens; ein Korporalsäbel dem Helden, der sein Herz durch-bohrt!"

Aus dem Weg, du Lümmel!" schrie ihm der ausdauerndeRichard in barschen Tönen entgegen.Thnt dir ein Spieß Noth?hier steht ein Weißer und ein Neger, dir zu dienen."

Zwei Andere von der Bande!" fuhr der General fort, undzielte beim Sprechen einen Streich von oben herab, der den Top-mann zu vernichten drohte.

Eine dunkle, halbnackte Gestalt warf sich dazwischen, und fingdie herabfahrende Klinge mit dem Stiel einer Halbpike auf, dievon derselben wie ein Schilf entzweigehauen wurde. Ohne die