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8 (1853) Der rothe Freibeuter : ein Seegemälde
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mindeste bange Rücksicht auf den wehrlosen Zustand, in welchem ersich befand, brach sich Scipio Bah» zur Fronte, wo Wilderfocht. Hier theilte er, von allen Kleidungsstücken bis an die Len-den entblößt, ohne andere Waffen, als seine muskelvolle Arme,Faustschläge ans, achtlos auf die Schwerthiebe und Stoße, denenseine Athlctengestalt ohne entsprechende Gegenwehr ausgesetzt war.

Gib's ihnen, rechts und links, Guinea," schrie Fid;hierist Einer, der dich verstärken soll, wenn er erst dem Marinen daden Garaus gemacht hat."

Nichts halfen in diesem Augenblick dem unglücklichen Generalseine Fechterstöße; alle seine Künste vereitelte ein Hieb von Richard,er drang durch die Entermiitze und Hirnschale bis znm Genick.

Haltet ein, ihr Mörder!" schrie Wilder, als er sah, wiezahllose Hiebe ans den unbewaffneten Körper des »och immer mu-thigen Schwarzen eindrangcn.Mit mir schlagt Euch, und nichtmit einem Waffenlosen!"

Das Gesicht unseres Abenteurers wurde umnebelt, denn ersah den Neger, zwei von den Angreifenden mit sich niederreißend,aufs Verdeck stürzen; und in demselben Augenblick erschallte dichtbei seinen Ohren eine Stimme, deren hohler Ton der Schreckens-scene ganz entsprach:

Unser Werk ist gethan! wer »och Einen Schlag thut, machtmich zu seinem Feinde."

Einuliddreißigftes Kapitel.

Mißt ihn fort;

Die ganze Welt soll ihn nicht retten.Cymbeline. Act V. Sc. o.

Schrecklicher und schneller war die letzte nicht über dasSchiff dahingefahren, als die so eben geschilderte Scene. Aberder lächelnde Anblick des ruhigen Himmelsgewölbes, und dieglänzende Sonne über der caraibischen See fand nichts, was mit