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8 (1853) Der rothe Freibeuter : ein Seegemälde
Entstehung
Seite
543
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Stimme, in weicher der Schöpfer des Weltalls mit seinen Ge-schöpfen redet. Mit einem Worte, man mochte Hinschauen, wohinman wollte, so trat dem Ange der Anblick des wilden, gefahrvol-len Kampfes der Elemente entgegen. Leicht und behende lief dortdas Fahrzeug des Rovers vor einer frischen, stoßweise bereits ausden Wolken kommenden Kühlte, die Segel eingezogen, und dieMannschaft, besonnen, aber emsig damit beschäftigt, die in demGefecht erhaltene Haverie anszubessern.

Kein Augenblick war zu verlieren, dem Beispiel der vorsichti-gen Freibeuter nachznahmen. Rasch wurde das Vordertheil desPfeils glücklich in die dem Winde entgegengesetzte Richtung ge-dreht: und während er so dem vom Delphin genommenen Strichzu folgen begann, bemühte sich die Mannschaft, die zerrissene undfast unbrauchbar gewordene Leinwand an die Raaen anzuholen.Allein kostbare Augenblicke hatte man, vielleicht unwiederbringlich,während der Verhüllung durch den Rauch dahinschwinden lassen.Das dunkle Grün der Wogen verwandelte sich jetzt in ein schim-merndes Weiß, und jach hörte man nun die entsetzliche Sturmes- ^wuth mit unwiderstehlicher Gewalt einhcrbransen.

Munter, Leute!" schrie Bignall selbst, in der Noth, welchersein Fahrzeug ausgesetzt war.Rollt die Tücher zusammen; Allesznsammengerollt nicht einen Fetzen vor der flattern gelassen!Beim Georg, Herr Arche, dieser Wind versteht keinen Spaß;muntern Sie die Leute bei ihrer Arbeit auf; sprechen Sie ihnenMuth zu, Sir!"

Beschlagt ohne Weiteres!" schrie Wilder,kappt, wenn's znspät ist; arbeitet mit den Messern, mit den Zähnenherab, Alleherab, so lieb euch das Leben ist, kommt Alle herab!"

Ein gewisses Etwas in der Stimme des Lieutenants ließ sieden Leute» wie einen übernatürlichen Schrei Vorkommen. Viel-leicht war es der Umstand, daß er erst so kürzlich einem ähnlichenUnglück, wie dem jetzt drohenden, beigewohnt hatte, der seinen