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8 (1853) Der rothe Freibeuter : ein Seegemälde
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liehen Herrn, Georg dem Zweiten, hat mir befohlen, FolgendesIhrer reiflichen Erwägung vorzulegen: Unter der Bedingung, daßSic dieß Fahrzeug mit seinen sämmtlichen Magazinen, Waffen-rüstnngen und sonstiger Kricgsmnnition unbeschädigt übergeben, willer sich mit zehn ans Ihrer Mannschaft durch's Loos ansznhebendenGeiseln, Ihnen selbst, und noch einem Ihrer Offiziere begnügen;den Rest will er entweder in königliche Dienste aufnehmen, oderdemselben erlauben, anseinanderzn gehen und sich einem ehrenvollerenund, wie ich wohl jetzt sagen darf, sichereren Berns zn widmen."

Dieß ist die Großmnth eines Fürsten! Ich sollte hinkniecnund das Deck küssen vor Einem, dessen Lippen solche Gnaden-worte entströmen."

Ich wiederhole blos die Worte meines Vorgesetzten," fuhrWilder fort, und das Blut schoß nach seinen Wangen.Was Sieselbst betrifft, so macht sich derselbe ferner anheischig, sich höchstangelegentlich zn verwenden, um einen Pardon zn erhalten, unterder Bedingung, daß Sie das Meer verlassen, und dem Nameneines Engländers ans ewig entsagen." i

Letzteres ist bereits geschehen: Aber darf ich die Ursachen er-fahren, warum man Einem, dessen Name so lange von den Menschenproscribirt ist, solche, milde Bedingungen macht?"

Kapitän Bignall hat vernommen, wie großmüthig Sie seinenOffizier, wie zart Sic die Tochter nnd Wittwe zweier ehemaligenWaffenbrüder behandelt haben. Er gesteht, das Gerücht habe IhremCharakter keine sonderliche Gerechtigkeit widerfahren lassen."

Mit einer mächtigen Anstrengung gelang es dem Zuhörendcn,den Triumph, der ans seinen Zügen leuchtete, zn unterdrücken, sodaß er durchaus gelassen, ohne äußerliche Bewegung, und miteiner gewissen Kälte die, offenbar znm Fortfahren auffordernde,Zwischenbemerkung hinwarf:

Man hat ihn falsch berichtet, Sir."

Dieß räumt er ohne Anstand ein. Eine Berichtignng des allgemein