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8 (1853) Der rothe Freibeuter : ein Seegemälde
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»De» Teufel auch mag er davon verstehen! Sie haben mitihm über derlei Dinge geschwatzt, Herr Arche, und da hat er denndem Pfeil dieß und jenes abgclernt, das ist Alles. Ich kann ebenso schnell hinter die Wahrheit kommen, als irgend ein Anderer."

Ich versichere Sie, Kapitän Bignall, es ist höchst gefahrvoll,sich durch den Glauben an die Unwissenheit des außerordentlichenMannes in jenem Schiffe sicher machen zu lassen."

Aha, nun komme ich auf's rechte Fahrwasser, in Beziehungans seinen Charakter. Der junge Hund ist ein Spaßvogel, undhat einen Matrosen ans der alten Schule, wie er es nennt, zumBesten gehabt. Hab' ich's, Sir? Der hat vor dieser Reise schonSalzwaffer gesehen, ha, ha?"

Die See ist fast seine Heimath; er lebt schon länger alsdreißig Jahre auf dem Element."

Da, Harry, hat er Sie nicht übel angeführt. Ha, ha, ha!ich habe es ans seinem eigenen Munde, daß er morgen erst drci-undzwanzig Jahre alt wird."

Ans mein Wort, er hat Sie hintergangen, Sir."

Ich weiß nicht, Herr Arche. Mich hintergchen, das ist leich-ter unternommen, als ausgeführt. Fünf und ein Drittel-DutzendJahre mögen wohl die Füße etwas schwerfällig machen; dagegenfüllen sie aber auch den Kopf mit gewichtiger Klugheit! Kannsein, daß ich eine zu geringe Meinung von der Geschicklichkeit desJunkers faßte, aber was seine Jahre anbctrifft, so kann ich michunmöglich sehr geirrt haben. Aber, wo zum Teufel steuert dennder Kerl hin? Will er sich erst von seiner gnädigen Frau Mammaeine Vorsteckserviette holen, um sein Mittagsmahl am Bord einesKriegsschiffes einzuuehmen?"

Sieh! er stellt sich wirklich seewärts!" rief Wilder mit einersolchen Hast und Freude, daß ein aufmerksamerer Beobachter, alssein Commandeur, Verdacht hätte schöpfen müssen.

Was Sie sagen ist wahr, oder ich weiß-nicht mehr denDer rothe Seeräuber. ZZ