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gleichsam als wollte er seine Zufriedenheit mit der gegebenen Ver-sicherung ansdrücken, machte mit der Hand eine Abschiedsbewegung,und wendete sich, um die Kajüte zu verlassen; da begegnete seinAuge einer dritten Gestalt. Die Hand leise auf die Schulter des sichihm in den Weg drängenden Knaben gelegt, fragte er etwas streng:
„Was willst du mit dieser Reisefertigkeit, Roderich?"
„Meinem Herrn in das Boot folgen."
„Knabe, man verlangt deine Dienste nicht."
„Ach, selten verlangt man die seit einiger Zeit."
„Wozu »nnöthigerweise noch mehr als Ein Leben in Gefahrbringen, wo Alles zu verlieren ist, und Nichts zu gewinnen?"
„Wagst du dein eigenes Leben, so wagst du mein Alles," ant-wortete er mit unendlicher Hingebung, und in einer so leise be-benden Stimme, das; die halberstickten Tone nur von dem gehörtwurden, für den sie gesprochen waren.
Der Rover hielt inne, seine Hand ruhte noch immer auf desKnaben Schulter. Sein fest auf ihn gerichtetes Auge, dessenStrahl die Menschen oft bis in das tiefverborgcnste Gcheimnißdes fremden Herzens dringen läßt, las des Knaben bewegte Züge.Endlich sagte er, mit weit mehr Milde und Güte in der Stimme:
„Roderich, dein Loos sei das meine; wir gehen zusammen."
Hastig fuhr er mit der Hand über die Stirn, und stieg dannmit dem Knaben die Leiter hinauf; ihm folgte das Individuum,tn dessen Treue er so großes Vertrauen setzte. Fest war der Trittdes Rover auf seinem Verdeck, und die Haltung seiner Gestalt sounerschrocken, als sähe er nicht das geringste Wagniß in seinemVorhaben. — Mit der Genauigkeit eines Seemanns weilte sein Blickauf jedem Segel; keine Brasse, Raae noch Bulinie entging seinenprüfenden Kenneraugen. Dann erst schritt er an die Seite, wodas Boot, das er zu besteigen im Begriff war, längst für ihn bereitgehalten wurde. Jetzt zum ersten Male brach ein matter Scheindes Mißtrauens und des Zweifels durch die stolze, kühne Ent-
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