Gegenlheil, aller Anschein war dafür, daß der Commandenr eifrigden Wnnsch hegte, den neuen Frenndschaftsvertrag zwischen ihnenunverletzt zu erhalten; denn als der junge Seemann eine etwasunbeholfene Erklärung der wahrscheinlichen Ursachen von FidsVersehen zu machen versuchte, wurde ihm mit einer gelassenenGeberde entgegnet, die ihm verständlich genug die Versicherunggab, daß dem Delinquenten verziehen sei.
„Unser Nachbar hält einen guten Ausguck, wie Sie sehen.Er hat gewendet, und legt sich uns kühn gerade vor de» Vorste-ven. Wohlan, er mag sich nahen; wir werden bald seine Batte-rien zu Gesicht bekommen, und dann können wir ja bestimmen,von welcher Art die Zusammenkunft sein soll."
„Wenn Sic dem Fremden eine so große Annäherung erlauben,so dürfte es schwer sein, ihn bei der Jagd ans der Fahrt zu wer-fen, im Fall es wnnschenswerth sein sollte, ihn vom Hals zu haben."
„Das Fahrzeug muß schnell segeln, dem der Delphin nichtein Bramsegel vorausgeben kann."
„Ich weiß nickt, Sir. Das Segel dort kann munter beidem Wind segeln, es ist also nicht unwahrscheinlich, daß cs vordem Winde nicht träger sein wird. Mir ist selten ein Schiff vor-gckommen, das so rasch zn Gesichte stieg, wie dieses, seit wir eszuerst entdeckten."
Der Jüngling sprach mit so vieler Augelegcntlickkeit, daß erdie Aufmerksamkeit seines Commandenrs von dem gemeinsamenGegenstand ab- und ans sein Gesicht zog.
„Herr Wilder," sagte er rasch und entschieden, „Sie kennendas Sckiff!"
„Ich will es nicht längnen. Meiner Meinung nach wird essich als ein Schiff answeisen, das dem Delphi» zn schwierig ist,und das wenig hat, was »ns zn dem Versuch einladen könnte,es anfznbringen."
„Seine Größe?"