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8 (1853) Der rothe Freibeuter : ein Seegemälde
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Blick hinauf, um zu scheu, auf wessen unglückliches Haupt dasGewicht des furchtbaren Zorns seines Befehlshabers fallen wurde.Da nichts den Augen im Wege war, als entblößte Raaen undangestraffte Taue, so überzeugte» sich Alle in einem und demsel-ben Moment,von der Wahrheit der.Sache. Fid stand auf derSpitze der Spiere, welche zu dem ihm angewiesenen Gebiete imSchiffe gehörte, und das genannte Segel, an allen seinen Kardeelenlos, flatterte hoch und weit in den Wind hinein. Das lauteRauschen der Leinwand mußte sein Ohr betäubt haben; denn stattans jenen tiefen, mächtigen Ruf des Commandenrs zu hören, stander da, versunken in der Anschauung seines Werkes, und schien sichnicht im Geringsten zu kümmern, was Die unter ihm dazu sagenwürden. Allein ein zweiter Ruf erschallte in viel zu fürchterliche»Tönen, als daß er selbst vom schwerhörendcn Ohr des Delinquen-ten unbeachtet bleiben konnte.

Ans wessen Befehl wagtest du dieß Segel loszulaffen?" schrieder Rover hinauf.

Ans Befehl Sr. Majestät des Windes, Ew. Gnaden; der besteSeemann muß nachgeben, wenn eine die Oberhand gewinnt."

Schnür' es an! hiß es ans, und schnür' es an!" rief deraufgebrachte Anführer.Rollt mir's zusammen, und schickt denKerl herab, der sich erfrechte, in diesem Sclsiffe eine andere Machtanzuerkenncn, als meine, und märe es auch die eines Orkans."

Ein Dutzend behender Topgasten stiegen in die Höhe, dem Fidzu helfen. Nach einer Minute war das stark bewegte Segeltucheingeholt, und Richard unterwegs nach der Hütte. Während dieseskurzen Zwischenraums war die Stirn des Corsaren finster undzürnend, wie die schwarze Oberfläche des Elements, auf dem erhauste, unter dem einherbransenden Sturm. Wildern, der seine»neuen Commandenr noch nie in solcher Aufregung gesehen hatte,wurde bange um das Schicksal seines alten Gefährten, und wiedieser sich näherte, trat auch er dichter heran, um Fürbitte für