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8 (1853) Der rothe Freibeuter : ein Seegemälde
Entstehung
Seite
449
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Schiff vor uns genau siebenhundert und fünfzig Tonnen groß sei,ist mehr als ich zu behaupten im Stande bin, aber etwas gibt es,was jeder Seemann wissen kann. Aus der Art, wie dessen obereRaaen gebraßt sind, an dem Ebcnmaaß derselben, endlich an derWucht von Leinwand, die es im Winde führt, erkenne und erkläreich, daß es ein Kriegsschiff ist. Ist irgend Jemand anderer Mei-nung? Herr Wilder sprechen Sie."

Ich fühle die Wahrheit aller Ihrer Gründe, und stimmeIhnen bei."

Das finstere Mißtrauen, welches sich während des vorherge-henden Auftrittes auf der Stirn des Rover verbreitet hatte, helltesich um einen Schatten auf, als er die unumwundene, offene Aus-sage seines ersten Lieutenants horte.

Sie glauben also, daß es eine königliche Flagge führe? Diesemännliche Festigkeit in Ihrer Antwort gefällt mir. Der nächstePunkt, den wir nun zu überlegen haben, ist: Sollen wir uns mitdem Schiff in ein Gefecht einlassen?"

Nicht so leicht war es, auch auf diese Frage eine bestimmteAntwort zu geben. Jeder Offizier wollte erst in den Augen seinerKameraden deren Meinung lesen, che er selbst eine gab; daherhielt der Commandeur für gut, seine Anfrage persönlicher zu stellen:

Wohlan, General, hier ist ein Punkt, der sich ganz besondersfür Ihre Weisheit eignet. Sollen wir einer königlichen Flagge denKampfanbieten? oder die Flügel ansbreiten und uns davon machen?"

Auf die Retirade sind meine Hunde nicht einexercirt. GebenSie ihnen jedes andere Stück Arbeit, und ich verbürge mich da-für, daß sie Stand halten."

Sollen wir uns aber in ein Wagniß einlassen, ohne hinläng-lichen Grund dazu?"

Der Spanier schickt seine Goldbarren oft unter der Larveeines bewaffneten Kreuzers nach Hause," bemerkte einer der Subal-ternen, dem selten ein Risico behagte, das keine Aussicht auf eineDer rothc Seeräuber. Zg