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8 (1853) Der rothe Freibeuter : ein Seegemälde
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verhältnißmäßige Beute darbvt. »Lasse» Sie uns dem Fremde»erst de» Puls fühlen; führt er »och Etwas außer seinen Kanonen,so wird er es verrathen durch seine Abgeneigtheit, uns zu spre-chen; ist er aber arm, so werden wir ihn kampflustig finden, wieeinen halbsatten Tiger."

Ihr Rath ist vernünftig, Brace, er soll berücksichtigt werden.So gehen Sic also, meine Herren, Jeder an seinen Posten. Diehalbe Stunde, die es noch dauern wird, ehe der Rumpf des frem-den Schiffes zu Gesichte steigt, wollen wir dazu anwenden, daßwir unsere Kardeclcn in Ordnung bringen und die Kanonen visi-tiren. Da kein Beschluß zur Schlacht gefaßt ist, so lassen Siealles Nöthige so anssühre», daß nichts von unserer Vorbereitungzu merken ist. Meine Leute dürfen nichts sehen, was sie auf denGedanken bringen könnte, daß wir einen schon gefaßten Beschlußwieder fahren ließen."

Er winkte, und die Gruppe zerstreute sich, indem ei» Jedersich zur Besorgung eines Theils der Vorbereitung anschickte, wel-cher seinem Posten im Schiffe anhcimficl. Wilder war im Begriff,sich mit den Uebrigen zu entfernen, als sein Oberer ihn zu sichwinkte, so daß Beide allein auf der Hütte blieben.

Die Eintönigkeit unserer Lebensweise, Herr Wilder, wird nunwahrscheinlich eine Unterbrechung leiden," fing der Rover an, nach-dem er znvor um sich her geschaut haste, sich zu vergewissern, daßsie allein waren.Ich habe von Ihrem Math und Ihrer Ausdauergenug gesehen, um überzeugt zn sein, sollte der Zufall mich außerStand setzen, die Schicksale dieser Menschen zu leiten, daß meineAutorität in feste und geschickte Hände fallen wird."

Wenn uns ein Unfall treffen sollte, so hoffe ich, der Ansgangwerde Ihre Erwartungen nicht tauschen."

Ich habe Vertrauen, Sir; und wo ein tapferer Mann seinVertrauen seht, da ist er zur Hoffnung berechtigt, es werde nichtgemißbrancht werden. Habe ich recht?"