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das Fernglas, und gebt Euer eigenes Dafürhalten über das Se-gel vor uns."
Fid machte einen lange» Kratzfuß und tiefen Bückling, znmDank für das Kompliment; hierauf legte er seinen kleinen theer-leinwandencn Hut auf's Hüttendeck, und fetzte gemächlich, undwie er sich schmeichelte, kennermäßig seine Person in Positur zn derverlangten Operation. Der Tvpgast schaute weit anhaltender,wahrscheinlich also auch viel genauer, als der ihm befreundeteSchwarze. Statt jedoch gleich mit seinem Gutachten heranszn-platzen, senkte er, nachdem sein Auge müde war, das Glas undzugleich auch den Kopf, und stand da in der Stellung eines Men-schen, dem sich ein Gegenstand von großer Wichtigkeit zum Nach-denken plötzlich anfdrängt. Während dieses Denkprozesses passirtedas Tabakskraut in seinem Munde mit ungewöhnlicher Schnellig-keit von Wange zu Wange; die eine Hand steckte er gner in dieWeste, gleichsam als wolle er alle seine Seelenkräfte bei einer ganzaußerordentliche» innern Anstrengung znm Beistand aufrufen.
„Ich warte auf Eure Meinung," nahm der ihm zusehendeCommandenr seine Rede wieder auf, als er glaubte, die Panse seilange genug gewesen, um selbst das Urtheil eines Richard Fid zurReife zn bringen.
„Wollen Ew. Gnaden mir blos sagen, was das heut' wohlfür ein Tag im Monat ist, und, wenn's angeht, zugleich auch denTag der Woche, wenn es Ihnen nicht zn viel Mühe macht."
Seine beiden Fragen wurden ohne Verzug beantwortet.
„Wir hatten den Wind Ost-zum-Süd am erste» Tag der Fahrt,dann setzte er Nachts um, und blies schußweise Nord-West, wo ersich hielt, mag sein eine Woche lang. Drauf kam ein irländischerOrkan, gerade von oben herunter, einen Tag: dann sind wir indiese Passatwinde hier hinein gerathen, welche die ganze Zeitüber so unabänderlich angchalten haben, wie ein Schiffskaplan beieiner Bowle Punsch."