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hätten. Indessen dauerte es nicht lange, bis der Topgast seineErscheinung machte, worauf der Commandenr das Schweigen brachund also fortfuhr:
„Du hältst es also für zweifelhaft, Scipio, ob's überhauptein Segel ist?"
„Er g'wiß nichts is als so'» Ding, das wegfliegt," erwiederteder hartnäckige Schwarze.
„Ihr hört, was Euer Freund, der Neger, sagte, Herr Fid:er glaubt, der Gegenstand dort leewärts, der so schnell zu Ge-sicht steigt, sei gar kein Segel."
Da der Topgast keinen hinlängliche» Grund sah, sein Erstau-nen über diese närrische Meinung zu verbergen, so legte er esmit allen den Verschönerungen an de» Tag, welche dem Indivi-duum, von dem wir sprechen, bei jeder lebhaften Gemüthsbewe-gung so natürlich waren. Nachdem er einen kurzen Blick nach derRichtung des fremden Schiffes hin gethan hatte, um sich zu über-zeugen, daß auch wirklich keine Täuschung vorhanden sei, wendeteer die Augen mit großem Unwillen auf Scipio, als wollte er dieEhre der Kameradschaft durch einige Geringschätzung der Unwissen-heit des Kameraden selbst retten.
„Und was zum Teufel ist es denn, du Guinea? eine Kirche?"
„Ich glaube er 'ne Kirche is," wiederholte der beifälligeSchwarze wie ein Echo.
„Gott steh' dem schwarzhäutigen Narren bei! Ew. Gnadenist bekannt, daß das Gewissen in Afrika ganz verfl—t verwahrlostwird, und werden den Neger nicht zu hart benrtheilen, wegeneines kleinen Schnitzers, den er vielleicht in Bezug auf seine Re-ligion machen thut. Aber der Kerl ist ein ansgemachter Seemann,und sollte ein Bramsegel von einem Thnrmknopfe unterscheidenkönnen. Sieh', S'ip, zur Ehre deiner Freunde, wenn dich deineigener Stolz nicht rührt, sag Seiner-"
„Ist schon gut!" unterbrach ihn der Rover. „Nehmt Ihr