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8 (1853) Der rothe Freibeuter : ein Seegemälde
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Fremden schaute». Die Meinungen fielen verschieden ans: Einigebestätigten, Andere bezweifelte» den Umstand vvn ansgehängtenSignalen. Der Rover selbst beobachtete scharf und anhaltend,äußerte aber keine Meinung.

Wir haben »ns die Angen abgemndct, so daß uns die Ge-sichtsgegenstände ineinanderschillern," sagte er endlich.Ich habecs von Nutzen gefunden, frische Organe zu Hilfe zu rufen, wenndie mcinigen mir den Dienst versagten. Komm' her, Junge,"fuhr er fort, indem er einen Mann anredete, der ans der Hütte,unweit des Flecks, wo die Gruppe von Offizieren stand, mit einemkünstlichen Stück Matrosenarbcit beschäftigt war.Komm' her:Sag' mir, was du an dem Segel hier, vom südwestlichen Bordans, entdeckst?"

Der Mann, der wegen seiner Geschicklichkeit zur Ausführungdieses Auftrags gewählt wurde, war kein Anderer als Scipio. Erlegte seine Mühe anf's Verdeck, mit einer Ehrfurcht, die noch tieferwar, als der Seemann in der Regel gegen seine Oberen bezeigt,dann hielt er mit der einen Hand das Glas vor's rechte Auge,während er mit der andern das linke, welches er in dem Augenblicknicht brauchte, bedeckte. Aber kaum hatte er mit dem schwan-kenden Instrumente den fernen Gegenstand getroffen, so ließ ercs sinken, und heftete den Blick mit einer Art von verblüffterVerwunderung ans Wilder.

Hast du das Segel gesehen?" fragte der Rover.

Herr, ihn kann sehe» mit dem Aug' nackt."

Gut, aber was entdeckst du daran mit Hilfe des Fernrohrs?"

Er ein Schiff is, Sir."

Wahr. Welche Richtung?"

Er die Stenerbvrdscgel auf hat, Sir."

Auch wahr. Hat er aber Signale aufgezogen?"

Er die drei neue Stück Tücher in die große Bramsegelhat, Sir."