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8 (1853) Der rothe Freibeuter : ein Seegemälde
Entstehung
Seite
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E

Nickt sehr militärisch, aber außerordentlich lockend! Mankan» ihm die Goldbergwerke schon an den Bramsegel» ansehcn."

Und Sic, meine Herren, sehen Sie ebenfalls die Maniereiner Galione an seinen oberen Segeln?"

ES ist nichts Unvernünftiges in der Annahme," antworteteeiner der Subalternen.ES heißt, die Dons machen oft dieFahrt durch diese Gewässer, um unS Herren, die wir mit selbst-anSgestellten Kaperbriefcn segeln, nicht sprechen zu müssen."

Ah! Ein Don ist euch ein Fürst der Erde! AuS purer Liebeschon muß man ihm die goldene Bürde leichter machen, damit derSegler nicht drunter sinke, wie die römische Matrone unter derWucht der Sabinerschildc. Nicht wahr, Herr Wilder, Sie könnennichts von dieser goldenen Schönheit an dem Fremden entdecken?"

ES ist ein schweres Schiff!"

Um so wahrscheinlicher führt eS eine edle Fracht. Sie sindne», Sir, in diesem nnserm lustigen Handwerk, sonst würden Siewissen, daß Größe eine Eigenschaft ist, die wir immer an den »nSBesuchenden vorzüglich schätzen. Führen sle königliche Flaggen,so überlassen wir ihnen, nach geschehener Begrüßung, Zeit, überden oft langen Weg .zwischen Löffel und Mund' ihre Belrachtnn-gen anznstellen; und sind sie mit keinem gefährlicheren Metallangestant, als dem auS den Minen von Pvtosi, so segeln sie inder Regel um so schneller, nachdem sie ein paar Stunden inunserer Gesellschaft zngebracht haben."

Hängt der Fremde nicht Signale anS?" fragte Wildergehankenvoll.

Sieht er unS so bald schon? ES gehört eine aufmerk-same Wache dazu, ein Fahrzeug, daS nur seine Stagsegel loShat, anS solcher Ferne zu entdecken. Wer so ans seiner Hut ist,der führt ganz gewiß eine kostbare Ladung."

ES folgte eine Panse, während welcher Alle, dem BeispieleWilderS folgend, die Fernröhre von Neuem ansetzten und nach dem