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Fernrohr vom Auge nahm, nnd das Ergebniß seines langen undgenauen Forschens verkündete.
„Es ist ein Schiff!" wiederhallte es von dem Munde des Ge-nerals, welcher, trotz der Gewalt, die er gewöhnlich über seineGcstchtszüge besaß, ein lebendiges Anfglänzen der Freude nichtganz unterdrücken konnte.
„Ein vollständig anfgetakeltcs Schiff!" setzte ein Dritter hin-zu, indem er ebenfalls das Glas vom Auge nahm und das grim-mige Lächeln des Soldaten erwiederte.
„So viele stolze Segclbäume führen gewiß keine Kleinigkeit,"nahm ihr Commandcnr das Wort wieder auf. „Sie haben einSchiff von Werth unter sich. — Doch Sie sagen ja nichts, HerrWilder! Wofür halten Sie es?"
„Für ein Schiff von mehr als gewöhnlicher Größe," erwiederteunser Abenteurer, der, obgleich er bis jetzt geschwiegen, weit da-von entfernt war, bei seiner Untersuchung geringeres Interesseals die klebrigen zu fühlen. — Trügt mich mein Fernglas,....oder.. . ."
„Oder was, Sir?"
„Mir ist cs schon bis znm Anfang seiner großen Untersegelsichtbar."
„Sie sehen es, wie ich. Es ist ein stattliches Schiff, dasseine Raasegeltauc leicht handhabt, nnd aufgesetzt hat, was nurimmer ziehen will. Und seine Richtung ist gerade auf uns zu.Seine unteren Segel sind innerhalb dieser letzten fünf Minutenaufgezogen worden."
„Das dacht' ich mir auch. Aber. . . ."
„Aber was, Sir? Es kann nur geringem Zweifel unterliegen,daß cs Nord-bci-Ost einseht. Wohlan, da es so gütig ist, uns dieMühe des Jagdmachens zu ersparen, so brauchen wir uns um soweniger mit unseren Bewegungen zu beeilen. Mag es herankom-men! Wie gefällt Ihnen das Avancircn des Fremden, General?"