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inner» soll, Ihre Huldigung nicht versagen. Im Stolze des Kraft-bewnßtsein und des Glucks, kann der Mensch die Tröstungen, dieeine stärkere Macht, als seine, cinznflöße» vermag, verschmähen;wer aber den Werth derselben am meisten in seinem Innern er-fahren hat, wird auch am tiefsten von Anbetung und Dank gegenden Urheber alles Trostes durchdrungen sein."
Sie hatte Anfangs von ihrem Gesellschafter den Blick weggc-wcndet; allein während ihrer Rede, welche tiefgefühlte Ehrfurchtgegen das höchste Wesen sie nur in halb unterdrückten Tönensvrechen ließ, fiel ihr mildes, sinniges Auge allmählig wieder aufihn. Ernst und tiefsinnig, wie der ihrige, war der Blick, dem siebegegnete. So leise, daß sie cs kaum fühlte, berührte er ihrenArm mit dem Finger, indem er die Frage äußerte:
„Glauben Sie, es sei unsere Schuld, wenn der Zug unseresTemperamentes zum Bösen stärker ist, als die Macht, demselbenzu widerstehen?"
„Niemand strauchelt, als wer ohne höher» Beistand auf demPfade des Lebens zu wandeln versucht. Wird es Ihre männlicheWürde beleidigen, wenn ich die Frage thne, ob Sie je sich mitGott unterhalten?"
„Seit langer Zeit, Madame, ist dieser Name in meinem Schiffenur gehört worden, »m jenem niedrigen, profanen Gespötte, demeinfachere Rede nicht mehr pikant genug ist, eine Würze beiznfügen.Aber in Wahrheit, sie, die »»gekannte Gottheit, was ist sie mehrals das, was dem erfindsamen Menschen ans ihr zu machenbeliebte?«
Mit einer so festen Stimme, daß selbst Der, welcher so langean den Tumult und die großartigen Auftritte seines wildenTreibens gewöhnt war, bei den Tönen zusammenschrak, sprach sie:— „Der Thor spricht in seinem Herzen: Es ist keinGott. — Gürte deine Len den wie ein Mann; ich will