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Wenn sich im Schiffe weiter nichts veränderte, als die Farben,so ließe sich noch immer glücklich darin leben!"
„So bist du also nicht glücklich, Roderich? Soll ich KapitänHeidegger für dich bitten, daß er dir deine Entlassung gebe?"
„Ich kann nicht wünschen, je einem Andern zu dienen."
„Wie! du klagst, und doch umarmst dn deine Fesseln?"
„Ich klage nicht."
Die Gouvernante betrachtete ihn scharf; nach einer kleinenPanse fuhr sie fort: „Fallen solche aufrührerische Auftritte, wieder, den wir heute gesehen haben, öfters unter den Leuten diesesSchiffes vor."
„O nein. Sie haben von den Leuten nur wenig zu besorgen;Der, welcher sie zur Ordnung znrückbrachte, versteht sich schondarauf, sie zu bändigen."
„Sind sie denn nicht ans königlichen Befehl angeworben?"
„Auf königlichen? Ja wohl, der ist wahrlich ein König, derkeinen Höhern über sich hat."
„Sie wagten's aber doch, das Leben des Herrn Wilder zu be-drohen. Pflegen Matrosen in königlichem Dienste so frech zu sein?"
Der Knabe schoß einen Blick ans Mistreß Wyllys, der zu ver-stehen gab, daß er recht gut ihre Verstellung: als wäre sie mitdem Gewerbe des Schiffes unbekannt, durchschaue; indessen Ant-wort gab er keine.
„Glaubst du, Roderich," fuhr die Gouvernante fort, die esseht freilich für überflüssig hielt, ihre weiteren Fragen auf diebisherige verdeckte Weise zu thnn; „glaubst du, Roderich, daß derPir — daß der Kapitän Heidegger uns erlauben würde, im erstenHafen, der sich »ns darbietet, zu landen?"
„Wir sind schon bei vielen vorüber gefahren, seit Sie imSchiffe sind."
„Wohl viele, allein es waren vielleicht solche, denen der Ka-pitän sich nicht gerne nähern mochte; wie aber, wenn wir einen