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„Das ist schön. Ein Schiff voller Unzufriedenen ist kein Pa-radies. Und dann befindet Ihr Ench auch wohl oft an Hafenvrten,Rodcrich, um die Annehmlichkeiten des festen Landes zu genießen."
„Ich wurde mich wenig um das feste Land kümmern, wennich nnr im Schiff Freunde hätte, die mich liebten."
„Und hast du denn keine ? Ist Herr Wilder nicht dein Freund?"
„Ich kenne ihn nnr wenig; ich sah ihn nie früher, als...."
„Als, Roderich?"
„Als damals, wo ich ihn in Newport traf."
„In Newport?"
„Nun ja; wissen Sie denn nicht, daß wir Beide zuletzt vonNewport kamen?"
„Ach ja, ich verstehe schon. Zn Newport machtest du also dieBekanntschaft des Herrn Wilder? Gewiß als Euer Schiff im An-gesicht des dortigen Hafens lag?"
„Wohl. Ich brachte ihm ja den Befehl, daß er das Kom-mando des Bristoler Kauffahrteischiffs übernehmen sollte, und denAbend vorher war er das allererste Mal bei uns."
„Erst? Das war freilich eine sehr junge Bekanntschaft. Aberdein Commandeur, denk' ich, kannte seine Verdienste?".
„Die Mannschaft hofft cs. Doch...."
„Was wolltest du sagen, Roderich?"
„Keiner am Bord darf sich heransnehmen, den Kapitän nachseinen Ursachen zu fragen. Sogar ich muß verstummen."
„Sogar du!" rief Mistreß WyllyS mit einem Erstaunen aus,das auf einen Augenblick ihre Zurückhaltung besiegte. Allein derKnabe war so sehr in Gedanken versunken, daß er den plötzlichenWechsel in ihrem Tone nicht bemerkte. Ja, er hatte so wenigBewußtsein von dem, was um ihn vorging, daß die Gouvernante,ohne im Mindesten zu befürchten, er könne es gewahr werden, Ger-traud bei der Hand faßte, und schweigend ans die besinnungsloseGestalt des Knaben hinwies.