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8 (1853) Der rothe Freibeuter : ein Seegemälde
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Ach, warum nicht auch Sie? Ist dieß regellose Treiben fürmich ein Hebel, so ist es nicht minder eines für Sie. Dürfte ichder Hoffnung.. .

Er stockte. Der Rover schwieg lange, so daß er sich überzeu-gen konnte, sein Gefährte nehme Anstand, fortznfahren; endlichfragte er ruhig:

Was wollten Sie sagen? Sprechen Sie frei, Sie reden miteinem Freunde."

So will ich mich Ihnen denn wie einem Busenfreunde eröff-nen. Sie sagen, das Land sei dort im Westen nahe. Beide zurSee erzogen, würde es Ihnen und mir ein Leichtes sein, dießBoot in's Wasser zu lassen, und, indem wir uns die Dunkelheitzu Nahe machten, wären wir, lange ehe unsere Abwesenheit kundwürde, den Angen der uns Suchenden entschwunden."

Nach welcher Gegend möchten Sie zustenern?"

Nach den Küsten Amerikas, wo Obdach und Friede in tau-send verborgenen Orten zu finden sind."

Können Sie wollen, daß ein Mann, der so lange als Fürstunter seinen Leuten lebte, Bettler in einem Lande von Fremdlin-gen werde?"

Sie haben ja Gold. Sind wir nicht die Herren hier? Wermag cs wagen, unser Thun auch nur mit einem beobachtendenAuge zu verfolgen, bis es uns gefällt, von selbst die Autorität,womit wir bekleidet sind, von uns abznwerfen? Noch ehe dieMitternachtswache abgelöst ist, könnte Alles geschehen sein."

Allein? Wünschen Sie, daß wir allein gehen?"

Neinnicht ganz.... das heißt..... cs würde uns, alsMännern, kaum ziemen, die Damen der rohen Macht Derjenigenpreiszngeben, die wir hier znrücklassen."

Und würde es »ns, als Männern ziemen, Diejenigen ihremSchicksale preiszngeben, die in unsere Treue ihre Zuversicht setzen?Herr Wilder, Ihr Plan würde mich zu einem Niederträchtigen