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8 (1853) Der rothe Freibeuter : ein Seegemälde
Entstehung
Seite
357
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Er sei willkommen. Laßt den alten Mann znm Galion in'sSchiff herein. Er hat viel zn viel Schiffmannserfahrnng, nm znmnnschen, dnrch die Kajütenfenster einzusteigen."

Hier endete die Parlamentirnng; denn Wildern wnrde endlichseine Rolle in der Posse langweilig und er drehte sich auf dem Absay um.

Eine athletische Matrosengestalt, dem Scheine nach unmittelbardem Elemente entstiegen, dessen Gottheit er sich zu repräsentirenvermaß, machte bald ihre Erscheinung. Betheerte Kalfatek-Qnasten,von Salzwasscr triefend, vertraten die Stelle von greisem Hanpt-und Barthaar. Ans Golfgräsern, wovon ganze Felder eine See-meile weit um das Schiff her die Wasserfläche bedeckten, war seinMantel nachlässig znsammengeflochten, und in der Hand führte ereinen Dreizack ans drei, an die Stange einer Halbpike in gehö-riger Ordnung befestigten Marlpfriemen bestehend. So kostümirtschritt der Mecres-Gvtl, der keine geringere Person war, als derVordermann im Vorderkastell, höchst pathetisch und würdevolldas Deck entlang, von einem Gefolge bärtiger Wassernymphenund Najaden begleitet, deren Anzug nicht minder grotesk warals der seinige. Auf die Schanze in Fronte des Platzes, den dieOffiziere cinnahmen, angekommen, begrüßte die Hauptperson diedortige Gruppe mit einer Neigung ihres Scepters, und nahmdas abgebrochene Gespräch mit Wilder, der sich gezwungen sah,die Stelle seines noch immer in Zerstreuung versunkenen Comman-dcnrs zn vertreten, folgendermaßen wieder ans:

Fürwahr, ein trautes und wacker betakeltes Boot, in demIhr diesmal in See gegangen seid, mein Sohn; charmant an-gefüllt mit einer edlen Raffe meiner Kinder. Wie lange ist es her,seit Ihr Land ans den Angen verloren habt, wcnn's beliebt?"

Ungefähr acht Tage."

Kaum Zeit genug, die Kick-in's-Meer-Lentchcn das Gehenzu lehre». Ich werde sie wohl an der Manier, mit der sie siel»während einer Windstille festhalten, herausfindcn."