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8 (1853) Der rothe Freibeuter : ein Seegemälde
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»ns von dem Lande entfernen, welches zn erreichen uns so wich-tig ist.»

Dort, was dort?» schrie Cassandra, deren große, dunkleAugen nach jeder Richtung mit einer Neugier nmherglotzten, diekeine Sorge oder Gefühl von Gefahr zn unterdrücken vermochte;ist groß, sehr groß Fisch ans die Wasser.»

Es ist ein Boot!» rief Wilder, auf ein Querbrett springend,um den dunkeln Gegenstand, welcher den glänzenden Gipfel einerWoge dnrchschnitt, innerhalb hundert Fuß von da, wo die Barkassemit dem Wasser kämpfte, genau zu betrachten.Heda, ho!Boot, ahoi! Hallo dort! Boot ahoi!»

Der dumpfe Ton des Windes fuhr an ihnen vorüber, aberkeine menschliche Stimme antwortete seinem Rufe. Sie warennun wieder zwischen zwei Wogen in ein hohles Wasserthal hinab-gefallen, welches die Aussicht durch zwei dunkle, wogende Schran-ke» von beiden Seiten beengte.

Gnädiger Himmel!» rief die Gouvernante ans,können nock-andere Fahrzeuge so unglücklich sein, wie wir!»

Wenn mich mein richtiger Blick nicht verlasse» hat, so wares .ein Boot," erwicderte Wilder, indem er auf dem Brett stehenblieb, um den Moment, wo er einen zweiten Blick erhaschen könnte,nicht zn verfehlen. Sein Wunsch wurde bald erfüllt. Er hattewährend dieser Zeit das Steuer den Hände» Cassandra's anver-trant, welche die Barkasse ein klein wenig ans ihrer Richtung gehenließ. Noch waren die Worte auf seinen Lippen, als der nämlicheschwarze Gegenstand von der Windseite der Woge herabfuhr, undeine umgestürzte Pinaffe floß in der hohlen See dicht bei ihgenvorbei. Plötzlich kreischte die Negerin auf, ließ die Ruderpinnefahren, fiel auf die Kniee und hielt sich die Hände vor's Gesicht.Wilder erhaschte instinktmäßig das Steuer, indem er sich dabeinach der Gegend hinbog, wo der Gegenstand sein mußte, derden Blick Cassandra's empört und zurückgescheucht hatte. Eine

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