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wilde Taumeln und Strömen des Wassers, das gegen die Seitendes kleinen Fahrzeuges so fürchterlich anschlng, daß seine Schick-salsgenossen ihren unvermeidlichen Untergang vor sich zu sehenglaubten. Allein wie gefährlich dieses Letztere dem minder unter-richteten Sinne auch scheinen mußte, so war doch Wilder viel zusehr daran gewöhnt, um daraus über den eigentlichen Moment derGefahr einen Schluß ziehen zu wollen. Ihm war es, was derDonner in seinem Verhältnis; zu dem vorangehenden Blitz demNaturforscher ist; er wußte, daß das Element, ans dem erschwamm, mir dann erst Unglück bringen könne, wenn dessenKraft zu schaden durch die Macht eines verwandten Elementes inThätigkeit gesetzt werde.
„Was denken Sie jetzt von unserer Lage!" fragte MistreßWyllys, ihn fest anschauend, gleichsam als traue sie dem Ausdruckseiner Züge bei der Antwort mehr als dieser selber.
„So lange der Wind diese Richtung behält, dürfen wir derHoffnung immer Raum geben, uns in dem Pfade der von undnach den großen nördlichen Häfen segelnden Schiffe zu halten;wird aber eine schwere Bö daraus, und fangen die Wogen an, sichheftiger zu brechen, so zweifle ich, daß das Boot stark genug seinwerde, um nicht ans dem Wege verschlagen zu werden."
„Dann bleibt uns wohl nur übrig, vor dem Winde zu laufen."
„Freilich, wir müssen dann lenssen."
„Welche Richtung nehmen wir in diesem Fall?" fragte Ger-traud, deren Sinn für Oertlichkeit und Entfernungen durch diestarke Bewegung des Oceans und die kahle Aussicht nach jederSeite hin in der unentwirrbarsten Verworrenheit befangen war.
„In solchem Falle," erwiederte unser Abenteurer, sie miteinem Blicke anschanend, in welchem Mitleiden und gränzenloseTheilnahme so seltsam verschmolzen waren, daß Gertrauds ruhi-ges, gerades Anschanen in ein verstohlenes, furchtsames Blin-zeln eingeschüchtert wurde, „in einem solchen Falle wurden wir