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gcr Geist dadurch die Fassung verlor. Der jugendlichen Gertraudliest sie von dem veränderten Laufe nichts merken; dem ungeübtenAuge derselben bot die öde See nichts dar, als eine ununterscheid-bare Fläche, und Wilder hätte die Richtung des Schiffes zwanzig-inal verändern können, ohne das; sie das Mindeste gemerkt hätte.
Ihm, dem wohlunterrichteten Seemanne, ging cs freilich an-ders. Für ihn gab es auf seinem mitternächtlichen Meerespfadeweder äußerste Finsternis; noch inneren Zweifel. Kein Stern hobsich ans dem wogenden Bette der See, um an einem andern dun-keln und unbestimmte» Umrist des Wassers wieder zu verschwinden,der seinem Auge nicht längst vertraut gewesen wäre; kein Windauf dem Ocean berührte seine brennende Wange, von dem ernicht wußte, ans welcher Himmelsgegend seine Macht sich ergieße.Nicht die geringste Neigung des Schiffes lnv- oder leewärts, derenUrsache er nicht begriffen hätte, sein Geist vermochte die zahllosenWendungen und Krümmungen auf dem spurlosen Pfade mit dergrößten Klarheit und Bestimmtheit festznhalten, und nur seltenfühlte er bei der Lenkung seiner Fahrt, bei der Art und Weise,wie die Bewegungen seines künstlich-gebauten Schiffes geleitetwerden müßten, das Bedürfnis;, zu den äußeren Hilfsmitteln derSchifffahrtsknnde seine Zuflucht zu nehmen. Aber all' sein Wissenreichte nicht hin, ihm die außerordentlichen Evolntionen des Frem-den zn erklären. Nahm er auch die nnbedentendste Veränderungvor, so mar es, als hätte der Fremde sie vorausgcsehen, so schnellwurde ihr entsprochen, und des Fremden Behendigkeit im Ma-növriren, und Ueberlegenheit im Segeln raubte ihm endlich dieHoffnung, der unermüdlichen Wachsamkeit desselben noch ent-gehen zn können, ja alle seine Bildung konnte nicht verhindern,daß sich ihm die Idee aufdrängte, hier seien mehr als natürlicheKräfte im Spiele.
Während er sich dergleichen niederschlagenden Gedanken über-ließ, gewann der Himmel und die See ein anderes Aussehen. Die
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