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lichte Linie, die so lange über dem östlichen Horizont geweilt, nndansgesehc» hatte, als wenn der Vorhang des Firmaments sich mirgelastet hatte, nm den Winden einen Durchgang zn gewähren,war plötzlich gefallen; schwere Massen schwarzer Wolken balltensich an jener Stelle, bis die ungeheuren Dnnstsäulen sich so auf-einander gehäuft hatten, daß keine Gräuzlinie zwischen beiden Ele-menten mehr zn unterscheiden war. Ans der andern Seite, inWeste», hob sich das dunkle Gewölbe, nmgnrtet von einem gran-senerregenden Lichtstreifen, nnd in dem glänzenden, unheilver-kündenden Nebel sah man noch immer das fremde Schiff schwe-ben, wenn auch dann nnd wann dessen matte, phantastischen Um-risse in Luft zn zerfließen schienen.
Sechzehntes Kapitel.
— — Schon wieder da? Was habt ihr hier zu schaffen?
Sollen wir die Hände in den Schooß legen, und ersaufen?
Habt ihr Lust unterzugchcn?
Der Sturm. Act I. Sc. I.
lenserem wachsamen Abenteurer entgingen diese schlimmen,wohlbekannten Vorzeichen nicht. Kanin erblickte er die eigcn-thnmliche Atmosphäre, die plötzlich das geheimnißvolle Bild, denGegenstand seines ängstlichen, lang vergeblichen Forschens, um-— gab, so ertönte warnend seine klare nnd kräftige Stimme:
„Zn Hanf! die Lccsegel herunter! herunter damit!" schrie erso rasch hinter einander, daß seine Untergebenen fast die erstenWorte nicht hören konnten. „Herunter bis ans den letzten Lappen,vorne nnd hinten! Bemannt die Geitane der Bramsegel, Earing.Geitane ans nnd nieder! Herab mit Allem, ihr Leute, munter!herab damit!"
Das war der Mannschaft der Carolina eine eben so bekannteals willkommene Sprache, denn der gemeinste Matrose darunterhatte schon lange seine eigenen Gedanken über die leichtsinnige Art,