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lang uns quer vor dem Kiel stehen, und uugeachtel, das; wir denAzimntal-Kompaß richteten, regte es sich nicht einen Schritt wäh-rend der ganzen Zeit, steuerbord oder backbord, was bei demschlechten Wetter, das wir hatten, wenigstens etwas Außerge-wöhnliches genannt werden konnte."
„Es war merkwürdig!" erwiedcrte Wilder mit einem stierenBlick, welcher bewies, das; er sich mehr mit sich selbst unterhielt,als auf die Rede seines Gefährten Acht gab.
„Matrosen erzählen, das; der .fliegende Holländer" ans der Höhedes Vorgebirges zu kreuzen pflege, und oft von der Windseite her-auf Fremde losstenre, als wollte er sie entern. Gar mancher kö-nigliche Kreuzer war, wie das Spruchwort geht, kaum vom süßen,Schlafe anfgewacht, da sahen die Topgasten oben eine» Zweidecker,die Pfortgaten offen, die Batterien anfgcpflanzt, in der Nacht auf'sie zusegcln; indessen, dieses dort kann doch kein dem Hollän-der ähnliches Fahrzeug sein, indem es höchstens, wenn überhauptein Kreuzer, eine große Kriegsschalnppe ist."
„Nein, nein," sagte Wilder, „dieses ist auf keinen Fall derHolländer."
„Das Fahrzeug zeigt gar keine Lichter, und was das anbe-trifft, so hat es mir ein so nebeliges Aussehen, das; noch dieFrage ist, ob es überhaupt ein Schiff sei. Für's Andere läßt sichder Holländer nur immer lno-ab sehen, hingegen liegt dasseltsame Segel dort ganz auf unserer Leeseite!"
„Es ist kein Holländer," sagte Wilder mit einem tiefen Athem-zuge, wie Einer, der von einer Geistesabwesenheit sich erholt.„Heda, im Mastkorb oben, hoi!"
Der angernfene Matrose erwiederte den Gruß auf die üblicheWeise, wie denn überhaupt daß kurze Gespräch, das folgte, eherans einem Geschrei, als ans artiknlirten Worten bestand.
„Wie lange schon siehst du das fremde Segel?" mar Wilderserste Frage,