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m .seltsamem Widerspruch mit dem, was Sie sagen, junger Manu;denn während die ersteren mich versuchen, Sie für aufrichtig zuhalten, finde ich in ihrer Aussage doch auch keinen Schatten vonGrund vderHaltbarkeit. Ich gestehe, obgleich ich mich der Schwächeschämen sollte, die geheimnißvolle ewige Unbeweglichkeit, die i» demSchiffe dort herrscht, hat mich mit einer unerklärlichen Unruhe er-füllt, was wohl mit dem Treiben desselben irgendwie znsammen-hangen mag. Wissen Sic denn gewiß, daß es ein Sklavenhändler ist ?"
„Wenigstens ist cs gewiß ein schönes Schiff!" rief Gertraud.
„Ein sehr schönes!" stimmte Wilder mit Ernst ein.
„Auf einer der Raaen stht ein Mann, dem seine Beschäftigungfür alles Andere das Bewußtsein geraubt zu haben scheint," fuhrMistreß Wyllys fort, indem sic gedankenvoll das Kinn ans dieHand stnhte, und ans den Gegenstand, von dem sie sprach, hin-schantc. „Auch nicht ei» einziges Mal während der ganzen Zeit, wowir in so großer Gefahr waren, ans einander zu treiben, würdigteuns dieser Matrose auch nur eines verstohlenen Blickes. Er gleichtdem einsamen menschlichen Wesen in dcrStadt der,Verwandelten';denn kein Sterblicher befindet sich ans dem Schiff, um ihm Gesell-schaft zn leisten, so weit wir wenigstens entdecken können."
„Seine Kameraden schlafen vielleicht," sagte Gertraud.
„Schlafen! Matrosen schlafen nicht zn einer solchen Stunde,an einem solchen Tage! Sagen Sie uns, Herr Wilder (Sie alsSeemann müssen esja wissen), pflegt eine Schiffsmannschaft zu schla-fen, wenn ein fremdes Fahrzeug bis zur Berührung nahe ist?"
„Nein."
„Ich konnte es mir wohl denken; denn ganz uneingeweiht inGegenstände Ihres verwegenen, Ihres kühnen, Ihres edlen Ge-werbes bin ich eben nicht!" erwiederte die Gouvernante mit vielemNachdruck. „Und wie, wenn wir wirklich ans das Sklavenschiffgestoßen hätten, glauben Sie, die Mannschaft desselben würde inihrer Regungslosigkeit verharrt sein?"