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8 (1853) Der rothe Freibeuter : ein Seegemälde
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Es ist i» der That ein wunderbar ebenmäßiges und schönausgerüstetes Kauffahrteischiff."

Trogen mich meine Besorgnisse? oder war wirklich Gefahrvorhanden, daß die beiden Schiffe ans einander trieben?"

Es war allerdings Grund zu einiger Besorgnis; da; indes;,Sie sehen, wir sind geborgen . ..

Was wir Ihrer Geschicklichkeit zn verdanken haben. DieArt, wie Sie uns eben aus der Gefahr befreiten, widerspricht ge-radezu Allem, was Sie von dem uns Bevorstehenden vorauszn-sagen beliebten."

Ich weiß wohl, Madame, daß mein Betragen ungünstig ans-gelegt werden kann, jedoch ...."

Dachten Sie, es könne nicht schaden, sich über die Schwachheitleichtgläubiger Frauen zn belustigen," vollendete lächelnd FrauWyllys.Gut, Sie haben Ihren Scherz genossen, und werdenseht hoffentlich geneigter sein, das, was eine natürliche Schwächein dem weiblichen Gemüth sein soll, zu bemitleiden."

Bei diesen letzteren Worten richtete sie den Blick auf Gertraud,mit einem Ausdruck, der zu sagen schien: es würde grausam sein,wenn er noch jetzt mit der Furcht eines so jungen, unschuldigenWesens sein Spiel forttreiben wollte. Sein Blick folgte dem ihri-gen, und als er antwortete, geschah es mit einer Aufrichtigkeit, diewohl geeignet war, Ueberzeugung cinzuflößen.

-Bei der Wahrhaftigkeit, die ein Mamck von Erziehung Ihremganzen Geschlechts schuldig ist, Madame, was ich Ihnen gesagthabe, ist noch immer mein Glaube."

Wie, die Wuhlingen und die großen Bram-Masten!"

Nein, nein," unterbrach der junge Seemann lachend und starkcrröthend zugleich,vielleicht das Alles nicht. Aber hätte ichMutter, Weib oder Schwester, sie sollten diese Fahrt in derRoyal Carolina mit meiner Zustimmung nicht machen."

Ihr Blick, Ihre Stimme und Ihre treuherzige Miene stehen