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8 (1853) Der rothe Freibeuter : ein Seegemälde
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welches so verräterisch wäre, wie dort der symmetrische, bewun-dermigswiirdig ausgerüstete..

Sklavenhändler!" fugte Mistreß Wyllys hinzu, welche nunZeit gehabt hatte, sich nmzuwenden und ihr ganzes Erstaunendurch ihre Blicke auszudrücken, bis der junge Mann in der Mitteseines Satzes stockte.

Sklavenhändler!" wiederholte er mit Nachdruck, indem er zu-gleich eine Verbeugung machte, als wollte er ihr für das Wortdanken. Nach dieser Unterbrechung folgte eine tiefe Stille. MistreßWyllys prüfte einen Augenblick die bewegten Zuge des Jünglingsmit einem Gesicht, welches eine besondere, obgleich nicht ungemischteTheilnahme ansdrückte, dann ließ sie den Blick auf's Meer fallen,in tiefen, wo nicht schmerzlichen Betrachtungen versunken.

Auch Gertraud, obgleich ihre sylphenhafte, in den zartestenUmrissen gezeichnete Gestalt noch gegen die Gallerie lehnte, hatteihr vom Hut beschattetes Köpfchen abgewendet, so daß Wildersich vergebens bestrebte, noch einen Blick zu erhaschen. Inzwischennahte die Stunde, wo Dinge vorfallen sollten, welche geeignetwaren, ihn selbst von seiner so angenehmen Beschäftigung abzn-ziehen und ganz in Anspruch zu nehmen.

Das Schiff war jetzt zwischen der kleinen Insel und dem Punkte,wo Homespun eingeschifft worden, hindurch, so daß es nun deninner» Hafen vollkommen klarirt hatte. Schnurgerade dem Schiffeim Wege lag der Sklavenhändler dort, und Jedermann war in dergrößten Spannung, um zu sehen, ob es noch möglich wäre, ansder Windseite vorbeiznkommen. Wünschenswert!) war es, theilsweil ein Seemann stolz darauf ist, jeden Gegenstand, der ihm be-gegnet, an der Ehrenseite zu passiren, theils und vorzüglich, weildie Lage des fremden Schiffs von der Art war, daß man, wennbei seiner Windseite passirt werden konnte, nicht eher zu wendenbrauchte, als bis zn dieser Bewegung ein vortheilhafterer Punktals der gegenwärtige erreicht sein würde. Unsere Leser werden