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indessen leicht begreife», das; die Spannnng des neuen Cvmman-dcnrs der Carolina ans ganz anderen Gesichten als bloßem Kunst-stolz oder Liebe zur Bequemlichkeit entsprang.
Ju jeder Nerve fühlte Wilder die Wahrscheinlichkeit, daß esnnn zu einer Entscheidung kommen werde. Man erwäge wohl, daßihm die unmittelbaren Absichten des Rover völlig unbekannt waren.Das Fort war keineswegs in dem Zustand, welcher Letzterenhätte verhindern können, seine Beute im Angesicht der Stadtbe-wohner anfzubringen, und, deren schwachen Vertheidignngsmittelnzum Hohn sie mit sich fvrtznfnhren. Auch war die Stellung, inder sich beide Schiffe zu einander verhielten, einem solchen Unter-nehmen nichts weniger als ungünstig. Unvorbereitet und verdacht-los mußte die Carolina, welche sich überhaupt mit einem so mäch-tigen Gegner nicht messen konnte, demselben ohne Mühe als Opferfallen. Nur sehr wenig Aussicht war vorhanden, daß der Piratmit seiner Prise nicht sollte weit genug absegeln können, um jedenSchuß von der Batterie wirkungslos, wo nicht vollkommen un-schädlich zu machen. Ueberdieß mußte das Wilde und Verwegeneeines solchen Unternehmens für den verzweifelten Freibeuter, seinemRufe nach zu nrtheilen, sogar etwas Lockendes haben, so daß dieThat einzig von seiner zufälligen Stimmung abzuhangen schien.
Unter diesen Eindrücken, und mit der Aussicht einer baldigenEndschast seines nagelneuen Kommando's, darf es wohl nicht Wun-der nehmen, daß unser Abenteurer dem Ausgang mit weit größererGespanntheit cntgegensah, als irgend Jemand in seiner Umgebung.Er erstieg die Kühl des Schiffes, und strengte sich an, de» Planseiner geheimen Verbündeten mittelst eines der Zeichen, womitSeefahrer so vertraut sind, durchschauen zu können. Allein esließ sich in dem angeblichen Sklavenschiff auch nicht die mindesteAndeutung erspähen, daß cs abznsegeln oder irgendwie seine Stel-lung zu ändern beabsichtige. Da lag es in derselben tiefen, schönenaber verrathbrütcnden Ruhe, in der es während des ganzenDer rvthe Seeräuber. 14