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„Ihr seht, das Schiff läuft viel zu schnell, um uns zu gestatten,uusereZeit mit ausweichenden Redensarten zu vergeuden. Sagt, waswißt Ihr von dem Bittet, das ich heute früh empfangen habe?"
„Aber, lieber Gott! halten Sie mich denn für einen Post-meister, Herr Kapitän? Wie kau» ich wissen, welche Briefe inNewport ankommcn, und welche auf der See bleiben?"
„Ein eben so großer Hasenfuß als verschmitzter Schurke!"murmelte der junge Seemann. „Aber das könnt Ihr doch wenig-stens sagen: Wird man mir auf der Ferse folgen, oder erwartetman, daß ich unter irgend einem erdenklichen Vorwände dasSchiff auhalten lasse, sobald es die offene See gewonnen hat?"
„Der Himmel behüte Euch, junger Herr! was sind das fürseltsame Fragen von Einem, der frisch von der See kommt, aneinen Mann, der sie seit fünfundzwanzig Jahren nur vom Landeaus angesehen hat. Alles, worauf ich mich besinnen kann, ist,daß Sie das Schiff ziemlich Süd halten müssen, bis die Inselnzurückgelegt sind, und dann müssen Sie Ihre Berechnung nachdem Winde machen, damit Sie nicht in den Golf kommen, wo,wie Sie wissen werden, der Strom Sie dahin treibt, währendIhr Kommando dorthin lautet."
„Luv an! beim Wind gehalten, Herr!" rief nun der Lootsemit barscher Stimme dem am Steuer zu: „so sehr als möglichbeim Wind gehalten; um keinen Preis nach der Leeseite desSklavenhändlers dort!"
Sowohl Wilder als der Gastwirth schreckten zusammen, alswenn das eben erwähnte Schiff etwas Besorgnißerregendes fürsie hätte; der Erstcre mies auf das winzige Boot und sagte:
„Wenn Ihr nicht mit uns zur See gehen wollt, Herr Joram,so ist cs Zeit, daß jenes Boot seinen Eigenthümer empfange."
„Ei ja wohl, ich sehe, Sie sind schon in vollem Gange, undmuß Sie also verlassen, wie gern ich auch länger bliebe," erwie-derte der Gastwirth zum Unklaren Anker, indem er geschäftig undi