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8 (1853) Der rothe Freibeuter : ein Seegemälde
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Diener Sr. Majestät, die von jenseits des Oceans kommen, vonihren Steinbüttcn, ihren Schollen, ihren Karpfen schwatzen, alshabe Gott der Herr nnr Steinbüttcn, Schollen nnd Karpfen er-schaffen, nnd als hätte der Teufel, ohne dessen Erlaubnis; cinzu-holen, alle übrigen Fische zwischen den Fingern durchwitschen lassen."

Bei diesen Worten wendete sich Wilder rasch nach dem Alten,und blickte ihn mit einigem Befremden an, während dieser ruhig seinRindfleisch verschlang, unbekümmert über das, was er gesprochen,weil er es als eine Meinung ansah, wie mau sie in der gewöhnlichenUnterhaltung aufzustellen pflegt. Wilder, dem sic mehr ausgefallenwar, gab es durch ernste Mienen und ernste Worte zu erkennen.

Freund," sagte er,Ihr scheint mehr von Eurem Geburtslande,als von Loyalität zu halten."

Wenigstens bin ich nicht fisch-loyal, d. h. nicht stumm, wie einFisch. Was Gott erschaffen hat, darüber läßt sich's, wie ich hoffe,vom Menschen sprechen, ohne Jemand zu beleidigen. Was aberdie Regierung anbelaugt, die ist ein von Menschenhand gedreh-tes Seil, und..."

Und was weiter?" fragte Wilder, als er sah, daß der Andereinne hielt.

Hm! Nun, ich denke der Mensch kann sein eigenes Werk um-stoßcn, wenn er nichts Besseres zu thun hat. Damit will ich abernichts gesagt haben, und Niemanden zu nahe treten, hoff' ich."

Das habt Ihr so sehr gethan, daß es mich mahnt, zu demGeschäft überzugehen, was uns hieher gebracht. Ihr habt dochEuren Miethspfcnnig nicht vergessen?"

Der alte Segler schob den Tisch ein wenig von sich ab, kreuztedie Arme, schaute seinem Gefährten voll in's Gesicht, und ant-wortete mit Ruhe:

Wenn ich 'mal in Jemandes Dienste getreten bin, so läßtsich's ans mich bauen wie auf Felsengrund. Ich hoffe, Ihr segeltdenselben Kurs, Freund Harris!"