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8 (1853) Der rothe Freibeuter : ein Seegemälde
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Wer bezahlt mir aber die Musikanten, Bob? Welcher Schiffs-kassierer steht mir für den Tanz? sagte der Wirth, indem er denehrlichen Bob mit einer Bereitwilligkeit in's Hgus ließ, welchediese Zweifel Lügen strafen, oder wenigstens durch zuvorkommendeArtigkeit die Pille vergülden sollte.

Wer?" unterbrach Jener, das Goldstück hervorholend, welcheser von Wilder bekommen hatte, und es ans eine Weise zwischenden Fingern haltend, daß es auch von den paar Leuten gesehenwerden konnte, welche noch vor der Thnre standen, damit sie indiesem kleinen runden Dinge die beste Schntzrede fnr dessen Eig-ner lesen möchten:Wer sonst, als dieser Gentleman! Ich binstolz, in der Person Seiner Allerhöchsten Majestät des Königs,welchen Gott erhalte! einen Burgen für mich anfstcllcn zu können."

Welchen Gott erhalte!" schallte es von allen loyalen Untcr-thanen wieder, die sich auf der Straße' befanden, und in einerStadt, wo jetzt dieser Ausruf gewiß ebensoviel Staunen, nurweniger Bestürzung verursachen würde, als ein Erdbeben.

Welchen Gott erhalte!" wiederholte Jvram nochmals, alser eine innere Thür öffnete, und seinen Gast hineinließ.Ihn,und Alle, die sein Bild im Beutel führen! Tritt ein, alter Bob,und du sollst bald einen halben Ochsen entern."

Inzwischen war Wilder, gerade als die Leute vor der Thürsich zerstreut hatte», und das verehrliche Paar, nämlich der Wirthmit dem Alten, tiefer in's Hans gegangen war, in die Gaststubegetreten. Er dachte eben nach, wie er sich mit seinem Verbünde-ten in Rapport sehen sollte, ohne zu viel Aufsehen zu erregen, alsder Wirth zurückkam, und ihm die Mühe des weitern Nachsinnensersparte. Joram sah sich erst schnell im Zimmer um, warf danneinen Blick auf den jungen Abenteurer und näherte sich ihm halbzweifelhaft, mit einem Gesicht, welches zu sagen schien: -kenn' ichihn, oder kenn' ich ihn nicht'.