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8 (1853) Der rothe Freibeuter : ein Seegemälde
Entstehung
Seite
171
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Endlich, als er den Fremden wieder erkannt, der am Morgenbei ihm eingesprochen, fragte er:

Wie steht's, Sir? Ein Schiff gefnnden? Schwerlich; es gibtmehr Nachfrager als Stellen."

Weiß nicht, ob es mit mir etwas wird. Als ich den Hügelhinanfging, begegnete ich einem alten Seemann,... ."

Hm!" unterbrach ihn der Wirth, mit einem verstohlenen be-deutsamen Zeichen, ihm zu folgen.Ich will Euch ein anderesZimmer weisen, wo Euch das Frühstück besser schmecken soll."

Wilder folgte dem Wirth, der ihn einen andern Weg ans derGaststube führte, als er den ehrlichen Bob geführt hatte, unddabei ein geheimes Wesen annahm, welches dem jungen Fremdenanffiel. Er brachte ihn, tiefes Schweigen beobachtend, durch win-kelige Umwege eine Hintertreppe hinauf, bis auf de» Hansboden.Hier klopfte er leise an eine Thür. Mit hohler, schwerer Stimme,welche Wildern stutzig machte, wurde Herein! gerufen. Er tratein, fand sich in einer nieder«, engen Dachkammer, und Niemanddarin, als den ehrlichen Bob, die alte Bekanntschaft des Wirths,der ihm beim Wiedcrerkennen, wie wir gesehen, diesen Ehrentitelgegeben hatte. Während sich Wilder mit einigem Befremden nachder Stimme, die er gehört zu haben glaubte, umsah, begab sichder Wirth zurück, und ließ die Beiden allein. Der ehrliche Bobwar bei einem wichtigen Geschäft begriffe». Er zerlegte denhalben Ochsen und begoß ihn reichlich mit einem Bier, welches,in Erwartung des bestellten Flips, ebensosehr nach seinem Ge-schmack war, als die Knochen- und Fleischmasse. Ohne seinemBesucher Zeit zum Nachdenken zu lassen, lud er ihn ein, de» ein-zigen Stuhl im Kämmerchen einzunchmcu, »ud setzte seine Sectio»des Lendenstückes so emsig fort, als sei keine Unterbrechung vor-gefallen.

Der ehrliche Joseph Joram," sagte er, nachdem er einen Zuggethan, der die Kanne fast bis auf den Boden leerte,muß beim