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8 (1853) Der rothe Freibeuter : ein Seegemälde
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zu thun, als was, wie mich dünkt, nichts Neues für Euch ist:Könnt Ihr ein falsches Log") angeben?"

Ja, und im Nothfall darauf schwören. Ich versteh' Euch;Ihr seid es müde, an der Wahrheit wie an einem nenangesponne-ucn Seile zu drehen, und möchtet gern, daß ich Euch die Arbeitabnähme."

So etwas Aehnliches. Ihr sollt Alles, was Ihr von demSchiffe gesagt habt, zurücknehmen, und da Ihr verschmitzt genuggewesen seid, der Frau von Lacey die Windseite abzugewinnen, sosollt Ihr Euch dieses Vortheils bedienen, und die Sache noch etwasschlimmer machen, als es von mir geschehen. Sagt mir abervor Allem, damit ich Euch ganz kennen lerne, seid Ihr jemalsmit dem prciswürdigen Admiral gefahren?"

So wahr ich ein frommer, ehrlicher Christ bin, habe ich vondem preiswürdigen Herrn vorgestern früh kein Sterbenswort ge-hört. O, Ihr müßt mich von dieser Seite erst recht kennen lernen.Ich bin der Mann nicht, der in einer Historie stecken bleibt, wennes ihm an Thatsachcn fehlt."

Das will ich glauben. Nun aber hört meinen Plan."

Halt, würdiger Kamerad!" unterbrach ihn Jener.Steinehaben Ohren, pflegt man zu Lande z» sagen, weil es zu LandeSteine gibt. Wir Seeleute sagen: Schiffspnmpen habenOhren. Kennt Ihr in der Stadt eine gewisse Taverne, zumUnklaren Anker?"

Ich bin da gewesen."

Ich will hoffen, Ihr habt sie gut genug befunden, um wiederhinzngehen, denn hier müssen wir uns trennen. Ihr braßt dieSegel ein wenig, da Ihr von uns Beide» der beste Segler seid,und geht ein paar Straßen auf und nieder, bis Ihr der Kirchedort windwärts gekommen. Von da aus steuert Ihr geradezu

') Die Angabe, vermöge eines Werkzeuges, von der Schnelligkeit des Laufes einesSchiffes.

Der rothe Seeräuber. '

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