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und habe mir das Schiff angesehen. Mögen nun Andere denken,was sie wollen, ich für meinen Thcii bin bereit und erbötig, einenkörperlichen Eid abzulegen, das; die Royal Carolina ihr Bugsprietauf eine eben so gute Art befestigt hat, als das beste Schiff,das die brittische Flagge fuhrt. Und das ist noch nicht Alles,was ich znm Vorthcil der Carolina sagen kann; das Fahrzeug istnett und leicht gcspieret, und weicht so wenig nach einer Seitehin, als jene Kirche den Einsturz droht. Ich bin ein alter Man»,und meine Rechnung steht ans dem letzten Blatt des Tagebuchs;auch habe ich bei jenem Sclwoncr oder jener Brigg nicht dasmindeste Interesse, kann auch keines dabei haben; aber so vielsage ich und werde es immer sagen: schändlich ist cs, von einemwohlgebauten, gesunden Schiffe Böses zu sprechen, und eben sounverzeihlich, als es von einem guten Christen zu thnn."
Der alte Mann sprach so nachdrücklich, nnd zeigte dabei einenso natürlichen, ehrlichen Unwillen, daß seine Rede Eindruck aufdie Damen machte, nnd zugleich in Wilders Gewissen ei» unan-genehmes Gefühl erregte.
„Sic sehen, Sir," sagte Frau Wyllys, nachdem sie vergebensauf des jungen Mannes Antwort geharrt, „wie möglich es ist,daß zwei Männer, die dasselbe Gewerbe treiben, unter sonst glei-chen Umständen, und bei gleichen Kenntnissen, verschiedener Mei-nung sein können. Wem ist nun von Beiden zu glauben?"
„Dem, welchen Ihr vortreffliches, untrügliches Gefühl fürden Glaubhaftesten hält. Ich wiederhole cs, und bei dieser meinerBetheucrnng rufe ich den Himmel znm Zeugen meiner Aufrichtig-keit an — ich würde nie meine Einwilligung geben, wenn Mutteroder Schwester sich in der Carolina cinschiffen wollten."
„Unbegreiflich!" sagte Frau Wyllys, sich zu Gertraud wen-dend, und leise, für sich allein verständlich, sprechend: „Meine Ver-nunft sagt mir, daß der junge Mann.sein Spiel mit uns treibt;nnd doch ist es ihm mit seinen Bethenrnngen so sehr Ernst, und