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8 (1853) Der rothe Freibeuter : ein Seegemälde
Entstehung
Seite
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immer schön Wetter und gute Zeit; dvch zu Lande war er unter demNamen des tapfer», siegreichen... Contre-Admirals de Laeey bekannt."

Und ließ mein hochverehrter und erfahrener Gemahl wirklichseine Schiffe auf diese Weise anftakeln?" fiel die Wittwe mit einerbebenden Stimme ein, welche das deutlichste Zengniß ablegte, wiegroß und innig ihre angenehme Bestürzung und ihr geschmeichel-ter Stolz war.

Der alte Mann trat langsam und ehrfurchtsvoll näher, ver-neigte sich tief vor der Dame und sagte:

Habe ich wirklich die Ehre und das Glück, die Lady meinesAdmirals zu sehen, so ist dieß ein Trost und eine Freude für meinealte» Tage, die sich nicht beschreiben läßt. Sechzehn Jahre habeich auf seinem Schiffe gedient und zwanzig in seinem Geschwader.Ich sollte fast denken, Ew. Gnaden müßten vom Aufseher seinesgroßen Mars gehört haben, von Äob-Bnnt, von Robert Bunt."

Ja, mich dünkt, mich dünkt_ Der Admiral sprach gern,

sehr gern von seinen treuen Dienern."

Gott Hab' ihn selig und schenke ihm einen glorreiche» Nach-ruhm! Er war ei» guter Herr, ein unvergleichlicher Offizier, derkeines Freundes vergaß, gleichviel, auf der Raa oder in der Kajüte.Ja, er war des Seemanns Freund, der edle, brave Admiral!"

Wie dankbar der Mann ist," sagte Frau von Laeey, sich dieAngen trocknend,und dabei ein kompetenter Richter in seinem Fach.Seid Ihr auch ganz gewiß, lieber Freund, daß mein Gemahl, derselige Admiral, alle seine Schiffe eben so cinrichten ließ, wie jenesda, von welchem wir sprechen?"

So gewiß, als ich hier vor Ihnen stehe, Madame; mit diesenmeinen eigenen Händen habe ich sie vor seinen Augen so getakelt."

Auch den Wasserstag?"

Und die Wnhlingen, Milady. Wäre der Admiral noch amLeben und hier, er würde das Schiff ein heiles, gesundes, gutausgerüstetes nennen; darauf will ich schwören."