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„Unmöglich!" rief hier die Admiralswittwe. „Der jüngste,gemeinste Seefahrer müßte ja von dem Anblick eines so herrlichen,einzigen Schauspiels entzückt sein!"
„Za, ja!" fiel der alte Mann ein, welchem anznsehen war, daßer sich beleidigt fühlte, nnd der, wäre ihm auch irgend ein Zweigseiner Kunst verborgen geblieben, sich wohl gehütet haben würde,es einzngestehen, „o wie oft habe ich dieses Schauspiel genossen;wie manches stolze Schiff bestiegen, das durch die Wellen flog!Ja, ja, wie die Lady sagt: es ist ein großes, herrliches, einzigesSchauspiel!"
Wilder schien beschämt und vernichtet. Er biß sich in dieLippen, wie Jemand, den entweder die Unwissenheit oder die Ver-schmitztheit eines Andern zu Schanden gemacht; aber die Selbstliebeder Frau von Lacey sparte ihm die Verlegenheit der Antwort nndließ ihm Zeit zur Besinnung.
„Es würde freilich ei» ganz eigener, außerordentlicher Fall ge-wesen sein," sagte sie, „wenn ein Mann , dessen Haar auf der Seegrau geworden, niemals hätte Gelegenheit haben sollen, von einemso nobel» Anblick entzückt z» werden. Gleichwohl, mein würdigerAlter, kommt es mir vor, daß Ihr das Schiff nicht gehörig unter-sucht habt, weil Euch die Fehler entgangen sind, welche der junge...Gentleman doch so umständlich und namentlich angeführt hat."
„Erlauben, Ew. Gnaden, es sind keine Fehler. Gerade sopflegte mein verstorbener, braver, trefflicher Commandeur seinSchiff zu takeln; und ich bin stolz, versichern zu können, daß nieein besserer Seemann nnd ein edlerer Mann auf der Flotte Sr.Majestät ein Kommando geführt.
„Also habt Ihr dem Könige gedient? Wie hieß Euer lieberCommandeur?"
„Wie hieß er?... Wir Anderen, die unter ihm dienten undihn von innen nnd außen kannten, hießen ihn nie anders, als denCommandenr Fairwcather, denn nnter seinen Befehlen gab's