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„Ich will nicht hoffen, daß Ihr je Anlaß finden werdet, zusagen, daß ich es willkürlich ansübe," entgegncte der Rover, ohnedieß Lächeln bemerkt zn habe», oder vielleicht sich das Ansehengebend, als hätte er es nicht bemerkt. „Doch, die Stunde ist abge-laufen; Eure Zeit ist da; Ihr habt die Freiheit, an's Land zu gehen."
Der junge Mann verneigte sich dankbar und schien bereit. AlsBeide wieder oben in der Kajüte waren, drückte der Kapitän seinBedauern aus, daß die späte Stunde und die Nothwendigkeit,das Jncognito seines Schiffes beizubehalten, ihm nicht erlaubten,einen Offizier von seinem Range auf die seiner Ehre zukommendeWeise an's Land zu schicken.
„Doch," setzte er hinzu, „da liegt ja immer noch das Boot,worauf Ihr augekommen seid, dem Schiffe zur Seite; Eure beidenkräftigen Begleiter werden Euch bald hingerutfcht haben. Apro-pos, die beiden Leute sind doch mit in unser» Vertrag begriffen?"
„Sie haben mich seit meiner Kindheit nicht verlassen, und wür-den es gewiß jetzt nicht thun wollen."
„Es ist bei alle Dem ein besonderes Band, welches zwei Männerwie sie, mit einem Manne wie Ihr zusammenbringt, der au Er-ziehung und Sittlichkeit so sehr von ihnen abweicht." Bei dieserBemerkung sah der Rover dem Andern dreist in's Gesicht, zog aberden Blick sogleich wieder ab, als Jener zn bemerken schien, wieviel ihm an seiner Antwort gelegen war.
^ „Ihr habt recht," erwiederte Wilder mit Ruhe, „doch bei See-leuten ist der Unterschied nicht so groß, als man's wohl Anfangsglauben sollte. Ich will jetzt zu ihnen, und auf die Art und Weisedenken, wie ich es ihnen beibringe, daß ich gesonnen bin, in EureDienste zu treten."
Der Rover entließ ihn nun, und folgte ihm auf die Schanzemit langsamen, nachlässigen Schritten, als sei es ihm blos um diefrische Nachtluft zu thnu.
Das Wetter hatte sich nicht geändert; der Himmel mar trübe,