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aber die Luft mild. Auf dem Verdeck herrschte immer noch dievorige Stille, uud mit einer einzigen Ausnahme, ließ sich keineMenschengestalt unter den dunkeln Massen sehen, welche Wilderfrüher bemerkt hatte, nnd für nothwendige Schiffsbedürfnisse znhalten schien. Jene Ausnahme mar eben die Person, die den jungenAbenteurer bei seinem ersten Eintritt in Empfang genommen hatte,nnd die jetzt, wie vorher, in den Nachtmantel gehüllt, das Verdeckauf nnd ab ging. Wilder wendete sich wieder an sie, und machtesie mit seinem Vorhaben, das Scksiff zu verlassen, bekannt. Dereingebüllte Mann hörte die Mittheilnng mit Zeichen der Ehrer-bietung an, welche Wildern deutlich zn erkennen gaben, seine An-stellung und sein Rang sei kein Geheimniß, und er selbst mir demeinzigen Rover im Ansehen untergeordnet.
„Ihr wißt, Sir," war die höfliche, aber feste Antwort, „daßohne Befehl des Kapitäns Niemand zu dieser Stunde das Schiffverlassen darf."
„So vermuthe ich: allein ich habe diesen Befehl und theileihn Ench mit. Ich soll ans meinem eigenen Boote landen."
Der Andere hatte schon die Gestalt erblickt nnd sie für die desKapitäns erkannt; sie stand nahe genug, das Gespräch mit anhö-ren zn können. Er wartete ein Weilchen, ob sie reden würde:als sie aber schwieg nnd kein Zeichen gab, so hielt er es für eineEinwilligung, und zeigte Wildern die Stelle, wo das Boot lag.
Dieser, im Begriff hinab zn steigen, trat verwundert ein paarSchritte zurück und rief aus:
„Die Männer haben das Boot verlassen! Wo sind die Schuftehin?"
„Sir, sie sind nicht fort nnd sind keine Schufte. Sie sindim Schiffe und müssen anfgefnnden werden."
Zugleich mit dieser entschiedenen Antwort wartete er ab, wiesie von der Gestalt, welche sich noch immer in der nämlichen Ent-fernung im Schatten des Mastes hielt, ausgenommen werden würde.